LAG gibt grünes Licht für Mehrgenerationenpark

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Auf dem linken Teil der freien vorderen Fläche soll in Kierspe zwischen Talstraße und Montignyallee der Mehrgenerationenplatz entstehen.

Kierspe - Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Oben an der Volme hat sich in der vergangenen Woche im Rathaus der Gemeinde Schalksmühle zusammengefunden, um zum mittlerweile sechsten Mal Projekte zu beschließen, die eingereicht worden sind – darunter auch der Mehrgenerationenpark im Kiersper Neubaugebiet Östlich Rathaus.

Für insgesamt sechs Projekte soll nun ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Ein siebter Antrag wurde noch einmal an den Antragsteller zurückgegeben, damit dieser das Projekt weiter qualifizieren kann, wie es bei der LAG heißt. Zuvor hatten die Mitglieder ein dickes Lob für alle Beteiligten: „Die Region Oben an der Volme strotzt vor kreativen und motivierten Projektträgern. Nicht umsonst waren nach dem fünften Projektaufruf im Sommer nun sieben neue Projektskizzen eingereicht worden.“

Sechs Projekte sind positiv beschlossen

Sechs Projekte wurden auf der Grundlage objektiver Bewertungskriterien, die auf der Homepage (www.leader-obenandervolme.de) einzusehen sind, positiv beschlossen. Die Kriterien würden gewährleisten, dass die Projekte der Umsetzung der Entwicklungsstrategie der Region dienen und nachhaltig angelegt sind.

Das gilt auch für den „Aktiv- und Begegnungsplatz für Jung und Alt in Kierspe“. Denn für das Neubaugebiet Östlich Rathaus war die Idee eines Mehrgenerationenparks entstanden. Einerseits wohnen dort überwiegend junge Familien – und dies in der Nachbarschaft von Seniorenwohnungen, Seniorenwohnheimen beziehungsweise Pflegeeinrichtungen. Mit der Realisierung dieses Projekts soll das gesellschaftliche Miteinander der verschiedenen Altersstrukturen verbessert werden.

Die genaue Konzeption des Platzes war mithilfe von Workshops unter Beteiligung der Bürger entstanden – und dies im Rahmen des Projekts „Platzgestaltungen Oben an der Volme“ gemeinsam mit der Gemeinde Schalksmühle, in der auch ein Platz (Glörpark) realisiert werden soll.

Zu den neuen Projekten gehört diesmal auch ein überregionales: „Die Glörtalsperre 365 Tage im Jahr erleben“. Zusammen mit der Vital-Region „Ennepe.Zukunft.Ruhr“ und der Region Oben an der Volme möchte die „Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH“ eine Attraktivierung und Qualitätssteigerung vorantreiben, um die Talsperre stärker als bisher zu einem Tagesausflugs- und Kurzreiseziel zu entwickeln.

Dies dürfte auch vom Projekt der Vernetzung der Aktiv- und Freizeitzentren in der Region unterstützt werden. Denn es sollen Regionsportal- und Freizeitübersichtsschilder aufgestellt, eine Freizeitbroschüre veröffentlicht und ein Aktionstag „Tag der Freizeiteinrichtungen“ veranstaltet werden. Beim Projekt „Mitmach-Kultur 2.0“ sollen Screens in Schaufenstern in den Zentren aller vier Kommunen, die über kulturelle, sportliche und andere Veranstaltungen und Freizeitangebote informieren und dafür werben.

Bewilligt wurde auch der Plan des Stadtmarketingvereins Schalksmühle, 20 mobile Markthütten anzuschaffen, die überall Oben an der Volme schnell aufgebaut und genutzt werden können. Halver kann zur PopUp-City werden, wenn die Fördermittel zur Verfügung stehen. Damit will man den zunehmenden Leerständen in der Halveraner Innenstadt Einhalt gebieten, indem ein Management Leerstände vermittelt, Gründer berät, Nachfolgelösungen sucht und alle relevanten Akteure vernetzt.

Gute Ausschöpfung der Mittel

Damit gibt es nun insgesamt 25 Projekte, welche von der LAG bewilligt und für die Fördermittel beantragt worden sind – „Fördergelder werden gut ausgeschöpft“, lautet daher die Bilanz bei der Lokalen Aktionsgruppe. Nach der Realisierung der neuen Projekte werden Fördergelder in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro verbraucht sein – insgesamt stehen 2,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Dadurch steht die Leader-Region Oben an der Volme im Vergleich zu den anderen zehn Regionen in Nordrhein-Westfalen hinsichtlich der bisherigen Bewilligungen auf Platz drei – das sei eine sehr gute Mittelausschöpfung. Darüber hinaus gab es auf der LAG-Sitzung auch einige personelle Änderungen, da einige Mitglieder ausgeschieden sind: Für den Stadtmarketingverein Meinerzhagen ist nun Katharina Suerbier (Vertreterin Stefanie Lüken) und für den Stadtmarketingverein Halver Christina Teipel-Pickelein (Vertreter Matthias Clever) Teil der Lokalen Aktionsgruppe Oben an der Volme. Im Übrigen findet die nächste Sitzung erst im neuen Jahr, am 31. Januar 2019 statt. An diesem Tag lädt auch der Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme zur Jahreshauptversammlung ein.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm, den Projekten und kommenden Terminen sind auf der Homepage www.leader-obenandervolme.de zu finden.

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