Tempo 30: Neue Schilder kommen bald

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Noch gilt Tempo 30 an allen Wochentagen und rund um die Uhr. Doch das soll sich in Kürze ändern.

Kierspe - Lediglich mit 30 Kilometern pro Stunde darf die Friedrich-Ebert-Straße in Teilen befahren werde. Und das, obwohl es bereits seit zwei Monaten einen Beschluss gibt, nachdem der Bereich nur noch zeitweise mit Tempo 30 befahren werden muss. 

Straßen.NRW verspricht aber nun, dass die Schilder mit der Änderung in Kürze montiert werden. „Wir haben die Anordnung vor einiger Zeit erhalten. Die Schilder sind inzwischen auch bestellt. Wenn diese in den nächsten Tagen eintreffen, dann wird die Aufstellung in den Arbeitsplan aufgenommen“, erklärt Michael Overmeyer, Pressesprecher bei Straßen.NRW, auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung. 

Bezüglich des Zeitpunktes, an dem die Zusatzschilder ihren neuen Platz an der Friedrich-Ebert-Straße bekommen, wollte sich der Pressesprecher jedoch nicht festlegen, er geht jedoch davon aus, dass spätestens in drei Wochen alles erledigt ist. 

Die Änderung der Verkehrsregelung, die zu den genannten Zeiten und auch an den Wochenenden ein schnelleres Fahren erlaubt, war auf einen Antrag der Freien Wähler zurückgegangen – und ursprünglich darauf, dass der Märkische Kreis den Behindertenparkplatz vor der Volksbank genutzt hatte, um dort in der Zeit zwischen 6.30 und 9 Uhr den Verkehr mit einem Radargerät zu überprüfen. 

Das hatte damals viele Kiersper verärgert und war damit Auslöser des Antrags der FWG. Dieser wurde im zuständigen Fachausschuss der Stadt Kierspe zwar mit großer Mehrheit abgelehnt, aber vom Kreis genehmigt. An diesen hatten sich die Freien Wähler nach der „Niederlage“ im Ausschuss gewandt. Der Kreis hatte zwar auch die Stadt angehört, genau wie die Polizei, doch letztlich keinen Grund für die Temporeduzierung rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche gefunden. 

Da die Stadt Kierspe aufgrund ihrer Größe über kein eigenes Straßenverkehrsamt verfügt, liegt diese Aufgabe beim Märkischen Kreis – und dort wird die Stadt lediglich gehört beziehungsweise kann Anregungen geben. 

Die Verkehrsexperten der Kreisverwaltung sehen in der für Kierspe neuen Regelung nur eine Umsetzung des üblichen Vorgehens. Denn von der zusätzlichen Beschilderung, die so auch an zahlreichen anderen Schulstandorten im Kreis üblich ist, soll die Aufmerksamkeit für die jeweils gültige Regelung nach Tag und Uhrzeit gestärkt werden. Ob das funktioniert, wird sich dann spätestens in drei Wochen zeigen.

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