Freiwillige verwandeln Brennerei in Rönsahl in Schmuckstück

Nicht zuletzt dank unermüdlich tätiger ehrenamtlicher Mitarbeiter hat der Wandlungsprozess der Brennerei zu einem wahren Schmuckstück im Ort verwandelt. ▪

RÖNSAHL ▪ Dass die Brennerei zu dem geworden ist, was sie heute ist, liegt vor allem an den vielen ehrenamtlich Tätigen, die dort mitangepackt haben. Und auch in Zukunft hängt viel von den Freiwilligen ab.

Zu einem echten „Hingucker“ – und das im wahrsten Sinne des Wortes und dies in besonderem Maße während der vergangenen Wochen – ist die ehemalige Brennerei Krugmann (Haase) geworden.

Der vordem eher unscheinbare und buchstäblich grau in grau daher kommende Gebäudekomplex und seine Umlage haben seit der ab Anfang des Jahres 2008 begonnenen Arbeiten zur Umnutzung des Gebäudes zu einem multikulturell nutzbaren Kommunikationszentrum einen Wandel durchlaufen, wie er selbst von kühnsten Optimisten zuvor kaum für möglich gehalten wurde.

Ein ganz besonderer Verdienst in dieser Hinsicht kommt Rönsahls Ortsbürgermeister Horst Becker zu, der als Ideengeber und Vorsitzender des Bürger- und Fördervereins „Historische Brennerei Rönsahl“ maßgeblich am neuen Erscheinungsbild des ehemaligen industriell genutzten Gebäudes beteiligt ist. Dies in enger Zusammenarbeit mit einem engagierten Team von ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern, ohne deren in vielen Stunden geleisteten praktischen Arbeitseinsatzes das bisher Erreichte ohnehin nicht denkbar wäre. So hat das gesamte Gebäude – auch dank der Mithilfe von Sponsoren und nicht zuletzt auch durch entsprechende Fördermittel aus öffentlichen Töpfen sowohl inner- als auch äußerlich eine Verschönerungs- und Instandhaltungskur buchstäblich „vom Scheitel bis zur Sohle“ durchlaufen und gilt mittlerweile zweifelsfrei als eines der bemerkenswertesten Gebäude im Ortsbild.

So freut man sich darüber, dass die derzeit vorgenommene Neueindeckung des Daches mit Schiefer anstelle des mittlerweile schadhaft gewordenen asbesthaltigen Materials (wie berichtet) in denkmalgerechter Weise erfolgt und dank des bislang günstigen Wetters auch bereits gut vorangekommen ist.

Auch die dringend notwendige Sanierung des ebenfalls unter Denkmalschutz gestellten achteckigen ehemaligen Fabrikschornsteins zählt zu den für die nächste Zeit ins Auge gefassten Renovierungsmaßnahmen, die mit öffentlichen Fördermitteln ausgeführt werden sollen, damit der gesamte Komplex in seiner Ursprünglichkeit gesichert und der Nachwelt als Zeuge industriellen Schaffens früherer Jahre erhalten bleibt. ▪ cr

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