Freigabe der L528 verzögert sich

Mit einem speziellen Fahrzeug wird auf der Straße vorgezeichnet, damit die eigentliche Fahrbahnmarkierung ohne Pannen aufgetragen werden kann. - Foto: Becker

KIERSPE - Eine ganze Generation von Kierspern ist herangewachsen, die den Abschnitt der L 528 zwischen dem Schützenplatz und der Abzweigung der K 25 nur als Holperstrecke und Buckelpiste kennt. Doch das hat nun ein Ende. Die Sperrung der Straße dauert aber voraussichtlich noch bis zum 14. August an.

Trotz der Schilder, die eine Durchfahrt verbieten, mogelten sich am Montag bereits die ersten Fahrzeuge durch die Baustelle in Richtung Halver beziehungsweise in die Gegenrichtung. Die letzten Bauarbeiter, die noch damit beschäftigt waren, Fahrbahnmarkierungen aufzutragen und schweres Gerät zurückzuholen, ertrugen diese Fahrer mit Ignoranz und Ruhe. Doch auch am Montag war für manchen Autofahrer Schluss, wenn gerade ein schwerer Lkw die Fahrbahn blockierte oder ein Bagger mitten auf der Straße stehenblieb.

Doch ein Erlebnis dürfte für die Fahrer, die erstmals seit der Sanierung der Strecke auf der Straße waren, die Fahrt allemal gewesen sein. Kein Schlagloch nahm die Fahrfreude. Nur leise schlug der aufgewirbelte feine Split unter den Wagen. Da jedoch auch bereits eine Kehrmaschine unterwegs war, dürfte dieses Geräusch jetzt auch so gut wie verschwunden sein.

Doch bis Autofahrer das neue Fahrgefühl auch offiziell genießen dürfen, dauert es noch eine Weile. Ursprünglich sollte die Straße bereits am Montag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Doch nach Auskunft der Pressestelle des Landesbetriebes Straße NRW müssen die Autofahrer noch bis Donnerstag, 15. August, Geduld haben, bevor sie wieder die Landstraße 528 befahren können.

Ein Grund dafür ist, dass die ausführende Firma erst am Donnerstag anfangen kann, die Pfähle für die Schutzplanken einzuschlagen. Eine Arbeit, die voraussichtlich einige Tage in Anspruch nehmen wird. Dafür wird aber in der kommenden Woche die gesamte Strecke freigegeben. Ursprünglich war geplant, nur den Bereich zwischen dem Schützenplatz und der Kreisstraße 25 zu öffnen. Doch nun hat sich die Leitung des Bauunternehmens dazu entschieden, den gesamten Bereich komplett fertigzustellen und dann auch für den Straßenverkehr freizugeben. - Johannes Becker

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