Auszeichnung

Freie Schule erhält Umwelt-Rauk-Auszeichnung

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Die Schüler der Umwelt-AG der Freien Schule in Kierspe belegten im vergangenen Jahr mit ihrer Ausarbeitung zum bundesweiten Wettbewerb „Im Boden ist was los“ den vierten Platz. Die Stadt Kierspe zeichnete die Schüler nun mit dem Umwelt-Rauk aus, den Preis übberreichte Bürgermeister Frank Emde (hinten rechts).

Kierspe - Mit etwas Verspätung wurde am Dienstag der Umwelt-Rauk, eine Auszeichnung der Stadt Kierspe, an die Freie Schule in Erlen überreicht.

Die Umwelt-AG hatte sich im vergangenen Jahr an einem bundesweiten Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft beteiligt und den vierten Platz belegt.

Unter dem Motto „Im Boden ist was los“ waren die Kinder im vergangenen Jahr aufgefordert worden, sich mit dem Boden und dem Leben unter der Erdoberfläche auseinanderzusetzen. Den Titel „Echt Kuh-l“ trug der Wettbewerb, den die Umwelt-AG der Freien Schule überaus erfolgreich mit dem vierten Platz abschloss (MZ berichtete). 

Bei „Echt Kuh-l“ beschäftigten sich bundesweit insgesamt 2800 Schüler der Klassen drei bis zehn mit Ökolandbau und Fragestellungen rund um eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung und erstellten in mehr als 500 Gruppen Projektarbeiten. 

Die Umwelt-AG hatte sich den Regenwurm genauer angeschaut und reichte als Projektarbeit einen informativen, selbstgedrehten Film ein (Boden TV – Regenwurm-Sondersendung), in dem die Regenwurmhandpuppen „Paul“ und „Renate“ (siehe Foto oben) die Hauptrollen spielen. 

Darüber hinaus entwickelten die Jungen und Mädchen das Spiel „Ein spannendes Rennen durch das Erdreich“, das mittlerweile in den schulischen Lehrplan der Freien Schule aufgenommen wurde. An dem Projekt beteiligten sich die Schüler Greta Reinemann, Anna Lena Taßler, Chantal Dehlen, Laura Mohn, Niels Nölke, Jannis Binczyk, Melissa Schüller und Lina-Alea Rolf.

Und was die Jury des Bundesministeriums überzeugt, findet auch in der kommunalen Verwaltung Anklang. „Ich freue mich sehr, euch heute den Umwelt-Rauk überreichen zu dürfen“, sagte Bürgermeister Frank Emde, als er die Schüler besuchte. Die Auszeichnung stehe mit dem Wappentier der Stadt Kierspe für die kluge Auseinandersetzung mit umweltbewussten Themen. 

Daher verwunderte die Ausführung Emdes etwas, als er im Zusammenhang mit der Preisüberreichung auf die massiven Bodenverunreinigungen durch industrielle Altlasten einging, die zu Beginn der Arbeiten im Volmepark gefunden aber mittlerweile beseitigt wurden. „Auch im Boden von Kierspe ist was los“, sagte Emde den Schülern. 

Über die ideelle Auszeichnung der Stadt Kierspe, die einmal im Jahr vergeben wird, freute sich neben den Schülern auch die Lehrerin Marion Komoletz, die die Umwelt-AG leitet. Nicht zuletzt das gute Ergebnis des vergangenen Jahres ermutigte sie, ihre Schule auch in diesem Jahr wieder an dem Schülerwettbewerb des Bundesministerium anzumelden. Titel in diesem Jahr ist „Tierwohl“. 

Die Jungen und Mädchen haben sich für das Thema „Schaf“ entschieden, zu dem auch wieder ein Film angefertigt werden soll. Bis April können die Ausarbeitungen eingesendet werden. Komoletz: „Ein Platz unter den ersten drei wäre schon toll, dann könnten wir sogar nach Berlin fahren.“ 

Hier geht es zum Film der Freien Schule zum Thema „Im Boden ist was los“.

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