Geld einmal ins rechte Licht gesetzt

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„Redewendungen mit Geld“ heißt die Ausstellung des Fotovereins Halver, die gestern von Arnd Clever, Walter Panne, Rita Kimmel, Jürgen Niehaus und Rainer Herberg (von rechts) eröffnet wurde.

Kierspe - Die Software für den Scanner lernt das Scannen eines Geldscheins ab. Diese Erfahrung machte die acht Mitglieder des Fotovereins Halver, als sie sich knapp zwei Monate mit dem Thema „Redewendungen mit Geld“ fotografisch auseinandersetzten. Dass doch eindrucksvoll Ergebnisse herausgekommen sind, davon können sich jetzt alle Besucher der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen an der Kiersper Thingslindestraße selbst überzeugen.

Dort wurde gestern von Rita Kimmel und Arnd Clever vom Geldinstitut und von Fotovereinsvorsitzenden Rainer Herberg - der von seinen Vereinskollegen Walter Panne und Jürgen Niehaus begleitet wurde - eröffnet. „Wir haben ja häufig hier Ausstellungen“, meinte Clever, „aber meistens sind es gemalte Bilder. Fotos sind ganz selten.“

Vier Wochen lang, so fügte Rita Kimmel hinzu, können die insgesamt 16 großformatigen Fotos nun zu den bekannten Öffnungszeiten der Sparkasse angesehen werden. Digital fotografiert und am Rechner bearbeitet wurden die Bilder, die in der Sparkasse zu sehen sind von der Hälfte der aktuell 16 Mitglieder, ausnahmslos Hobbyfotografen.

Man könne zwar einen Geldschein abfotografieren, ihn dann jedoch am Computer heller oder dunkler machen, sei schwierig, ergänzte Vorsitzender Herberg. Auch dabei gebe es Sperren in der Software. Mit den „einfachen Hausmitteln“ könne man kein Geld fälschen, lautete das Resümee. Falschgeld tauche, fügte Clever hinzu, im heimischen Raum nur sehr selten auf. Damit hatten die Fotos mit Titeln wie Taschengeld, Tagelöhner und Ausblühen nichts gemein. Vielmehr ging es darum, das Geld - ob Schein oder auch Münze - im Kontext der Redewendung in das rechte Fotografenlicht zu setzen.

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