Fortschritt am Sportplatz ist zu sehen

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25 Frauen und Männer des KSC trafen sich am Samstag, um mit den Pflasterarbeiten auf ihrem Sportplatz zu beginnen. ▪

KIERSPE ▪ Da hatten sich die Mitglieder vom Kiersper Sport Club (KSC) am Samstag und Sonntag einiges vorgenommen: 40 000 Pflastersteine waren auf den 800 Quadratmetern des Sportgeländes am Felderhof zu verarbeiten. Um den Kunstrasenplatz sollte ein befestigter Streifen entstehen, denn der vorhandene Aschestreifen wäre für den Kunstrasen katastrophal.

25 Frauen und Männer trafen sich am Samstagmorgen auf dem Gelände des KSC, um die Arbeiten in Angriff zu nehmen. Zwar würden sie an diesem Samstag nicht alles schaffen, doch wenn sie die Seite an den Zuschauerstufen fertig bekommen würden, wären sie mit sich sehr zufrieden. Die Sportler der zweiten Mannschaft und die „Schlümpfe“ hatten an diesem Tag ihren Arbeitseinsatz. Nicht alle unter ihnen waren vom Fach. „Es reicht, wenn wir unsere Muskelkraft einsetzen und uns jemand sagt, was wir zu tun haben“, brachte es Heinz Kraft auf den Punkt, der aber schon an seiner eigenen Immobilie die eine oder andere handwerkliche Arbeit verrichtet hatte. Immerhin gibt es bei diesen Tätigkeiten einiges zu beachten.

Winfried Nachtrodt und Paul Adolf Barth hatten an diesem Wochenende in dieser Gruppe das Sagen. „Es muss darauf geachtet werden, dass der Weg ein Gefälle vom Platz weg hat“, zählte Winfried Nachtrodt nur einen der Punkte auf, die wichtig waren. Der Grobschotter musste gerüttelt und darauf der Feinsplitt aufgetragen werden, damit die Pflastersteine auch alle plan zum Liegen kamen.

Jeder hatte eine Aufgabe zugeteilt bekommen. Uwe Gühner war für das Steinebrechen zuständig, Winfried Nachtrodt pflasterte, Paul Adolf Barth und Andre Wortmann zogen den Feinsplitt plan und Oliver Uhlmann betätigte sich neben mehreren anderen Sportskollegen als Steineträger. Bruno Kalman und Heinz Kraft arbeiteten am anderen Ende des Weges.

„Wir sind froh, dass der Bauunternehmer uns die Randsteine gesetzt und die Paletten mit den Pflastersteinen in das Stadion gestellt hat“, erwähnte Nachtrodt. „Auch darüber, dass uns Ralf Hermel in seiner Freizeit den Splitt hereingebracht hat, so dass wir ihn nicht schubkarrenweise in das Stadion haben bringen müssen, sind wir froh.“

Mit so vielen Helfern waren schon bald nach Beginn der Arbeiten die ersten Erfolge zu erkennen. Was morgens um 8 Uhr noch Grobschotter war, war vier Stunden später auf einer Länge von gut 50 Metern schon mit Pflastersteinen bedeckt. Nur die Eingangsecke hielt auf. Hier lag ein runder Gulli, um den die Steine herum angeordnet werden mussten. Das war eine kniffelige Arbeit, die sich Winfried Nachtrodt vorbehielt. ▪ GeG

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