Förderverein unterstützt die Awo-Sozialstation

Der Förderverein der Awo-Sozialstation traf sich jetzt zu seiner Jahreshauptversammlung.

KIERSPE ▪ Aktuell werden von der Sozialstation der Arbeiterwohlfahrt 90 Kunden täglich versorgt. Ihr Durchschnittsalter liegt bei etwa 87 Jahren, wie es bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins jetzt hieß. Zu dieser trafen sich die Mitglieder in den Awo-Räumen am Haunerbusch.

Dabei werden die Patienten immer früher aus den Krankenhäusern entlassen und das Pflegegeld, das sie erhalten, wird als Zusatzverdienst angesehen. Aus diesen Gründen sind die Patienten teilweise oft sogar unterversorgt.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Petra Crone gab diese einen Bericht über die Entwicklung des Vereins und die Aktivitäten im vergangenen Jahr: Die Mitgliederzahl beträgt zuzeit 42. Es wurde angeregt, mehr Werbung für neue Mitglieder zu machen wie eine direkte Ansprache beim Hühnerfest oder auch gezielte Werbung im Stadtrat. Da die Verträge mit den auf den Fahrzeugen werbenden Firmen auslaufen, wurde vereinbart, dass das erneute Ansprechen der Unternehmen unter den Vorstandsmitgliedern aufgeteilt werden soll.

Kassierer Wolfgang Opitz stellte in seinem Bericht die insgesamt geordneten Finanzverhältnisse des Vereins vor. Wichtigste Einnahmequellen sind die Mitgliedsbeiträge und die Werbung auf den Autos. Außerdem gingen noch Spenden ein. Die entscheidenden Ausgabeposten waren die Neuanschaffung von abschließbaren Schränken für die Sozialstation und die Überweisung an den Unterbezirk Hagen/ Märkischer Kreis für die Autos. Nach dem Bericht der Kassenprüfer stand der einstimmigen Entlastung von Kassierer und gesamten Vorstandes nichts im Wege.

Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis, wobei es jeweils zu einstimmigen Voten kam: Vorsitzende und Geschäftsführerin ist Petra Crone, stellvertretende Vorsitzende und stellvertretende Geschäftsführerin Helga Stahl, Kassierer Wolfgang Opitz, Schriftführerin Brigitte Stöhr und Beisitzer sind Heike Böseler, Yvonne Kalettka, Erich Mürmann, Hermann Reyher, Dirk Backmann sowie Klaus Krämer. Kassenprüfer sind Stephan Böse und Marc Vosswinkel.

EDV-Anlage muss

erweitert werden

Erich Mürmann stellte den Antrag, die EDV-Anlage der Sozialstation zu erweitern und einen zweiten Arbeitsplatz zu schaffen, da die heutige Ausstattung nicht mehr ausreiche. Es ist bereits ein Angebot eingeholt und um Kostenübernahme durch den Förderverein gebeten worden. Zusätzlich soll noch ein neuer Drucker angeschafft werden.

Hingewiesen wurde darauf, dass im Dezember 2009 die Gruppe für demenziell erkrankte Mensche ihre Arbeit aufgenommen hatte, sie kommt jeweils donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr im Awo-Center zusammen. Die sechs ehrenamtlichen Betreuerinnen wurden durch das Demenz-Service-Center Dortmund geschult. Im Moment besuchen kontinuierlich vier bis sechs Gäste die Gruppe. Im Herbst wurde ein Kurs für Angehörige von Menschen mit Demenz angeboten, der sehr gut angenommen wurde.

Dank an

die Mitarbeiter

Zum Schluss bedankte sich Petra Crone bei den Mitarbeitern der Sozialstation für die Infobriefe und die Aktivitäten zugunsten der Sozialstation wie den Frühlingsmarkt und das Adventskaffeetrinken. Mürmann gab zudem zu Bedenken, dass der Mobile soziale Hilfsdienst ohne den Zuschuss der Stadt nicht überlebensfähig sei. Auch müsse versucht werden, das Angebot aufrechtzuerhalten, da der MSHD teilweise auch als Vorstufe zur Pflege gesehen werden müsse.

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