Flutlichtmasten mit Brenner gefällt

Hans-Georg Kurzawski zerlegt die Masten. - Foto: Becker

Kierspe - Noch in der vergangenen Woche war der Sportplatz Haunerbusch in den Abendstunden in das typische, immer etwas unwirklich wirkende Flutlicht getaucht. Doch damit ist jetzt Schluss. Bereits vor einigen Tagen wurden die eigentlichen Leuchten, die auf den rund 13 Meter hohen Masten befestigt waren, mit einem Steiger abgenommen.

Danach konnten die Masten selbst dementiert werden – und diese wurden regelrecht gefällt, wenn auch statt einer Säge ein Schneidbrenner zum Einsatz kam.

„Die Stadt hat den Sportplatz vom TSV gepachtet, um ihn unter anderem für den Schulsport zu nutzen. Mit diesem Pachtvertrag fiel auch die Kontrolle der Flutlichtmasten in die Zuständigkeit der Stadt. Bereits vor Jahren zeichnete sich ab, dass die Flutlichtanlage, die noch aus den 1960er Jahren stammt, auf Dauer nicht erhalten werden kann. Dazu waren die Schäden an den Masten einfach zu groß“, erklärt Hartwig Benne vom Gebäudemanagement der Stadt.

Für den Sport bei Dunkelheit ist dann der Platz nicht mehr zu nutzen. Doch auch in Zukunft wird es die Möglichkeit geben, den Platz auch in den Abend- und Nachtstunden zu erhellen, um beim Schützenfest oder zu Zeiten, in denen der Platz als Parkplatz genutzt wird, soviel Licht zur Verfügung zu haben, dass sich die Nutzer nicht unwohl fühlen.

Dafür werden im Hang zwei neue Masten gesetzt, die mit zwei der alten Leuchten ausgerüstet werden. Allerdings werden die neuen Masten deutlich niedriger sein, als die bisherigen.

Doch nun ging es erst einmal um die alten Masten, denen der Kiersper Entsorger Hans-Georg Kurzawski mit seinem Schneidbrenner zu Leibe rückte. Für das eigentliche Umlegen benötigte der erfahrene Schrotthändler nur wenige Minuten. Danach wurden die Masten noch auf ein transportables Maß geschnitten und abtransportiert. Für die Abbrucharbeiten muss die Stadt nichts bezahlen, diese Arbeiten sind mit dem Geld, das Kurzawski für den Schrott bekommt, abgegolten. - Johannes Becker

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