Erst Spaghetti, dann Eiscreme von "La Muh"

Flüchtlinge beim "Essen in Gemeinschaft"

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Viele Gäste kamen zum „Essen in Gemeinschaft“ im Sozialen Bürgerzentrum „Hand in Hand“.

Kierspe - Ungewöhnlich viele Gäste kamen am Samstagmittag ins Soziale Bürgerzentrum „Hand in Hand“ an der Fritz-Linde-Straße.

In größeren Abständen laden die Organisatoren von „Essen in Gemeinschaft“ auch Gruppen von Flüchtlingen zum gemeinschaftlichen Mahl ein. Diesmal waren vor allem Albaner gekommen, einige Serben waren ebenfalls dabei. Einige Gäste trafen mit Verspätung ein. Der Grund: Sie mussten noch Wohnungen für Flüchtlinge einrichten.

Mit Rücksicht auf die muslimischen Gäste wurden diesmal die Spaghetti Bolognese mit Rindfleisch angerichtet und zum Nachtisch gab es Eis. Murat Soldamli vom Eiscafé „La Muh“ spendierte als Überraschung jedem der rund 50 Gäste eine Portion der kalten Köstlichkeit.

Beim „Essen in Gemeinschaft“ geht es immer auch um den Austausch untereinander. Für die albanischen Gäste war das Essen eine willkommene Gelegenheit, wieder einmal in ihrer Muttersprache mit Landsleuten zu sprechen. Allzu oft sieht man sich nicht, neben der Teestube im Gemeindehaus der Christuskirche fungiert vor allem „Hand in Hand“ als Kontaktmöglichkeit.

Die Traditionen der monatlichen Mahlzeit wurden aber auch beachtet. So zückte Herbert Knabe nach dem Essen die Mundharmonika und gab zwei Volkslieder zum besten, die von den deutschen Gästen gerne mitgesungen wurden. Der Kontakt zwischen dem Team von „Essen in Gemeinschaft“ und den Flüchtlingen läuft über die deutschen Betreuer vom Verein „Menschen helfen“, den sogenannten „Kümmerlingen“. Sie geben die Einladungen weiter und sind teilweise auch selbst beim Essen dabei. Eine weitere Einladung an Flüchtlinge habe das Organisationsteam bereits geplant, erklärte Ulrike Decker, dann allerdings an eine etwas kleinere Gruppe.

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