Fischreiher-Rettungsaktion ohne Happy End

+

KIERSPE - Manchmal haben Geschichten aus dem echten Leben einfach kein Happy End. In der Nacht zu Sonntag wurde die Feuerwehr Kierspe zu einem Tierrettungs-Einsatz zwischen der Firma MPK und der Diskothek Revolution gerufen.

In der Erstmeldung war von einem verletzten Storch die Rede. Bei Eintreffen von Feuerwehr- und Polizei stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei dem großen Tier um einen Fischreiher handelte, der sich, offensichtlich verletzt in der Ecke eine Zaunes verkrochen hatte.

Ein Flügel hing herunter, und erste Versuche des Vogels vor den Feuerwehrmännern zu flüchten scheiterten. Die Feuerwehrmänner wollten aber erst das Eintreffen der Tierärztin aus Lüdenscheid abwarten um das Tier fachgerecht einfangen zu können.

Sehr schnell hatte die Veterinär-Ärztin das Tier eingefangen und die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich: Der Fischreiher hatte einen offenen Bruch am rechten Flügel. Nach Aussage der Ärztin wäre eine solche Verletzung nur sehr kompliziert und aufwändig, operativ zu behandeln gewesen – und immerhin sei der Reiher ein Wildtier, dass man nicht ohne Weiteres in Gefangenschaft halten können, insbesondere wenn es verletzt ist.

In Absprache mit der Feuerwehr entschloss sich die Tierärztin schließlich, das Tier vor Ort einzuschläfern umd ihm weitere Schmerzen zu ersparen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare