Stiftung verkauft weiteres Gebäude in Kierspe

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Die Stiftungsvorstände Rolf Bonsack (links) und Olaf Stelse (rechts) mit den Wisch-Geschäftsführern Frank Schmiedel und Andreas Winkel vor dem früheren Helit-Gebäude.

Kierspe - Die „Jugendaufbauwerk-Kierspe Manfred-Fischer-Stiftung“ hat auch ihr zweites Gebäude an der Kölner Straße auf dem ehemaligen Helit-Gelände verkauft. Die Firma „Wisch Bauelemente“ hat das Gebäude erworben und wird in Kürze von der Volmestraße in die frühere Hammerschmiede umziehen.

Die „Jugendaufbauwerk-Kierspe Manfred-Fischer-Stiftung“ hat auch ihr zweites Gebäude an der Kölner Straße auf dem ehemaligen Helit-Gelände verkauft. Die Firma „Wisch Bauelemente“ hat das Gebäude erworben und wird in Kürze von der Volmestraße in die frühere Hammerschmiede umziehen, um sich räumlich deutlich zu vergrößern. „An unserem derzeitigen Standort haben wir nur eine Fläche von 350 Quadratmetern und platzen aus allen Nähten“, sagt Wisch-Geschäftsführer Frank Schmiedel. An der Kölner Straße werden der Firma für Ausstellung, Büroräume, Lager und Werkstatt etwa 900 Quadratmeter zur Verfügung stehen, denn der Spezialist für Bauelemente wird die komplette obere Etage beziehen, die derzeit noch von einigen Bands für Proben genutzt wird. Der im Erdgeschoss angesiedelte Jugendtreff „Bahnhof 3und90“ sowie eine Schlosserei und ein Anlagenbauer können das Gebäude auch in Zukunft nutzen.

Umzug für 2016 geplant

„An dem Charakter werden wir nichts verändern und die schöne Backsteinfassade erhalten“, sagt der zweite Geschäftsführer Andreas Winkel. Im Inneren werde sich in der oberen Etage allerdings eine Menge tun. Sämtliche Zwischenwände sollen herausgerissen werden, um Platz zu schaffen für eine große Ausstellungsfläche. Wann die beiden Geschäftsführer mit ihren drei Angestellten an die Kölner Straße umziehen werden, steht noch nicht fest. „2016 wird es aber wohl werden“, glaubt Schmiedel.

Rolf Bonsack aus dem Stiftungsvorstand zeigte sich erfreut, nach der früheren Spritzgussfertigung, die bereits im vergangenen Jahr an „Kfz-Technik Bart“ veräußert worden war, jetzt auch das Backsteingebäude aus den 1920er-Jahren verkauft und so das Stiftungskapital noch einmal erhöht zu haben: „Wir werden damit in unseren Aufgaben entlastet. Schließlich ist es nicht unser Stiftungszweck, Gebäude zu verwalten, sondern die Jugend in Kierspe zu fördern.“

Ihr derzeitiges Firmengelände haben Winkel und Schmiedel bereits an einen Gewerbebetrieb aus Kierspe verkauft, wollten den Namen aber nicht nennen.

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