Firma gegründet: „Rat und Tat“ unterstützt

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Ralf Ullrich bietet einen umfassenden Service für die berufliche Integration und Rehabilitation an. ▪

KIERSPE ▪ „Rat und Tat“ hat Ralf Ullrich seine neue Firma genannt und in dem Namen drückt sich denn auch aus, wie er die Leistungen seines Unternehmens für die Beratung im Bereich der beruflichen Integration und Rehabilitation versteht: Er will Betriebe und Menschen, die gehandicapt sind, mit dem Ziel der Teilhabe am Arbeitsleben eben mit Rat und Tat unterstützen sowie wichtige und oftmals auch notwendige Hilfestellungen geben.

Seine Zielgruppen sind Betriebe, die behinderte Menschen einstellen wollen oder schon eingestellt haben. Auch Gesundheitsmanagement ist ein Gebiet, das er dabei mit abdeckt. Beratung gibt es jedoch bei ihm auch für Menschen im Arbeitsverhältnis mit gesundheitlichen Problemen, oder für welche, die eine Wiedereingliederung ins Erwerbsleben anstreben und natürlich genauso für Jugendliche sowie Heranwachsende beim beruflichen Orientierungsprozess.

Zunächst will er diesen Service nebenberuflich betreiben. „Ich sehe hier zwar eine Marktlücke, weil es etwas Vergleichbares in der Nähe nicht gibt, hier aber ein Bedarf besteht. Aber ich fange ganz klein an, denn ich weiß natürlich trotzdem nicht, was daraus wird“, erklärt Ullrich, der seit 1999 als Diplomsozialarbeiter bei der inab, einer Tochter des Berufsförderungswerkes (BFW) beschäftigt ist. Sein Schwerpunkt ist da die Arbeit mit gehandicapten Jugendlichen.

Die Selbstständigkeit hat den 44-jährigen gebürtigen Kiersper, der sich nach einer Kfz-Mechaniker-Lehre zum staatlich anerkannten Arbeitserzieher umgeschult hat und dann noch ein Studium an der Universität Siegen zum Diplomsozialarbeiter drangehängt hat, schon lange gereizt. Außerdem ist er über den Landschaftsverband Jobcoach und somit hochqualifiziert für seine neue Firma.

Gespannt, was auf

ihn zukommt

„Ich habe im Rahmen meiner Tätigkeiten bereits mit Autisten gearbeitet, mit Drogenabhängigen, sozial benachteiligten Jugendlichen und psychisch behinderten Menschen“, erinnert er sich und freut sich auf seine neue Selbstständigkeit. Ullrich ist gespannt, was auf ihn zukommt.

„Vor der Wiedereingliederung ins Arbeitsleben ist es wichtig Vermittlungshemmnisse aufzudecken, Hilfestellung bei der Lösung gesundheitlicher Probleme zu geben, auch bei der Beantragung des Schwerbehindertenausweises und des persönlichen Budgets. Außerdem kann die Kontaktaufnahme zu Behörden und der Übergang in Bildungs- und Qualifizierungsangebote unterstützt und dabei geholfen werden, weitere Zeiten der Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit zu vermeiden“, erzählt Ullrich, worum es in diesem Bereich in der Praxis ganz konkret geht. „Rat und Tat“ ist erreichbar unter Telefon (0 23 59) 29 79 76. ▪ rh

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