Silvesterfeuerwerk: Vieles ist nicht erlaubt!

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Silvesterfeuerwerk: Vieles ist nicht erlaubt.

Kierspe - Die Geschäfte und Supermärkte haben ab dem vergangenen Freitag wieder ein umfangreiches Sortiment an Raketen, Batterien, Böllern & Co. angeboten – und viele Menschen haben sich damit eingedeckt, um das neue Jahr laut und bunt zu begrüßen.

bunt zu begrüßen. Es gibt aber auch einige unter den Feuerwerkern, die es nicht abwarten können und schon an Silvester tagsüber oder vor Mitternacht Raketen in den Himmel schießen oder Böller knallen lassen. „Das ist laut Gesetz aber nicht erlaubt“, erläutert Oliver Knuf, Leiter des Sachgebiets Ordnung und Umwelt, „das Feuerwerk darf erst ab 0 Uhr gestartet werden.“

Darauf wird natürlich geachtet, insbesondere von der Polizei, die zum Jahreswechsel personell verstärkt unterwegs sein wird, erklärte Christof Hüls, Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis. Aber auch wenn sich am Silvestertag die Beamten auf Streife befinden, sei es doch schwierig, jemanden zu erwischen, der unerlaubterweise Feuerwerkskörper zündet. Wenn die Kollegen jemanden sehen, so Hüls, dann greifen sie natürlich ein.

Allerdings haben sie dabei einen Ermessensspielraum, denn das „Feuerwerksspektrum“ reicht bekanntlich vom vereinzelten Zünden eines Böllers oder einer Rakete bis hin zum Starten einer großen Batterie. Dabei spielt stets auch der Punkt Gefährdungslage eine Rolle. So hat es zum Beispiel, kann der Polizeipressesprecher berichten, schon einmal eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Landesemmissionsschutzgesetz (in Iserlohn) gegeben, weil jemand Raketen gegen das Gebäude eines Schnellrestaurants abgefeuert hat. Sachbeschädigungsanzeigen gegen unbekannt müssen die Beamten aufnehmen, wenn Böller in Briefkästen explodieren.

Doch egal, ob das Feuerwerk vor oder nach 0 Uhr gestartet wurde, zurück bleibt zumeist auf den Straßen und Gehwegen jede Menge Müll. Der muss natürlich auch vom Verursacher wieder beseitigt werden. Dass dies dem ein oder anderen am Neujahrstag schwerfallen dürfte, liegt in den meisten Fällen am Kater und/oder am zu kurzen Schlaf. Gleichwohl sollte jeder vor seinem Haus wieder für Ordnung sorgen.

Denn der Außendienst des Ordnungsamtes ist am 2. Januar im Einsatz und kontrolliert, ob die Reste des Feuerwerks beseitigt wurden. Ist dies nicht der Fall, erhalten diejenigen eine entsprechende Aufforderung. Bei Einfamilienhäusern sei die Zuordnung zumeist eindeutig, sagt Oliver Knuf, etwas schwieriger werde es bei Mehrfamilienhäusern wie an der Kölner- oder Bachstraße.

Doch gebe es natürlich Möglichkeiten, beispielsweise, in dem man sich an die Hausgemeinschaften wende, die Aufforderungen zum Aufräumen der Gehwege und Straßen vor dem eigenen Haus loszuwerden – was in der Regel in Kierspe dann auch passiert.

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