70 Feuerwehrleute, 16.213 Einsatzstunden: Gemeinsamer Jahresabschlussdienst der Löschzüge 1 und 2

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Geehrt wurden am Samstagabend alle Feuerwehrleute, die sich besonders regelmäßig an den Haupt- und Zwischendiensten beteiligt hatten (hier: Löschzug 2).

Kierspe - Rückblick, Ausblick, Dank und Anerkennung – gemeinsam absolvierten die Löschzüge 1 (Wehestraße) und 2 (Stadtmitte) am Samstagabend ihren Jahresabschlussdienst im Gerätehaus am Bahnhof.

Geleitet wurde die Sitzung von den beiden Löschzugführern Andreas Pfaffenbach und Nadine Dörseln. 2017 sei „ein Routinejahr“ gewesen, meinten die beiden übereinstimmend. Anhand einer detaillierten Statistik und vielen Fotos zeigten sie, was die Feuerwehr unter „Routine“ versteht: ein zusammengestauchtes, auf dem Dach liegendes Auto, aus dem der Fahrer befreit werden musste; gesperrte Straßenabschnitte nach Verkehrsunfällen; Bäume, die umzustürzen drohten; Brandeinsätze, bei denen vor lauter Qualm kaum etwas zu sehen war.

Die Arbeit in der Feuerwehr ist vielseitig. Sie könne aber auch gefährlich sein, betonte Andreas Pfaffenbach mit Blick auf zwei Feuerwehrleute aus Sundern und Thüringen, die im Einsatz beim Sturmtief Friederike ums Leben gekommen waren. „Es ist wichtig, dass wir gut vorbereitet sind.“

Die Vorbereitung macht deshalb einen erheblichen Teil der Feuerwehrarbeit aus. Neben den regelmäßigen Diensten gehören dazu auch zahlreiche Lehrgänge, die die Feuerwehrleute im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung absolvieren. Die sind genauso vielfältig wie die möglichen Einsätze, vom richtigen Umgang mit Atemschutztechnik bis zur Rettung von Großtieren ist alles dabei. 7336 Stunden waren im Laufe des vergangenen Jahres auf diese Weise allein bei den 29 Aktiven des Löschzugs 2 zusammengekommen. Der Löschzug 1 hat zur Zeit 41 Aktive, die zusammen auf 8877 Stunden kamen.

Geehrt wurden an diesem Abend deshalb alle, die sich besonders regelmäßig an den Diensten beteiligen. Nadine Dörseln konnte sechs Mitglieder des Löschzugs 2 auszeichnen, darunter Tom Hoffmann, der kein einziges Mal gefehlt hatte. Beim Löschzug 1 war die Zahl noch höher: Hier hatten sechs Mitglieder nie, 10 weitere lediglich einmal gefehlt.

Befördert wurden vier Feuerwehrleute: Justin Beinlich ist jetzt Oberfeuerwehrmann und erhielt, wie seine Kollegen, von Andreas Pfaffenbach seine neuen Schulterstücke. Dominic Kircheis wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert und Christian Bergau und Martin Kleinfeld zu Hauptbrandmeistern. Besonders bedankte sich Wehrleiter Georg Würth bei zwei verdienten Feuerwehrmännern. Mit Erreichen des 60. Lebensjahres endet für Winfried Schulte und Udo Günther der aktive Dienst. Georg Würth „überstellte“ sie in die Ehrenabteilung.

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