Feuerwehreinsätze in Kierspe und Meinerzhagen

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Kierspe/Meinerzhagen - Zwei kleinere Feuer sorgten am Freitag für Feuerwehreinsätze in Kierspe und Meinerzhagen.

Zu einem kleinen Flächenbrand wurde die Kiersper Feuerwehr am Freitagabend gerufen. Gegen 19.45 Uhr schlug die Polizei Alarm, als die ersten Löschversuche an einem Blumenbeet an der Kölner Straße fehlschlugen. Als die Beamten Streife fuhren, bemerkten sie den Rauch zufällig im Bereich einer Einmündung. Beim ersten Löschangriff wurden sie von Anwohnern mit einem Eimer Wasser tatkräftig unterstützt, wofür sie auch sehr dankbar waren. 

Gereicht hat es jedoch nicht, also rückte der Löschzug 1 mit elf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen an. So war das Feuer im Nu erledigt. Allerdings dauerte es noch eine Weile, bis die Blumenerde wieder an ihrem Platz war, denn man wollte die Einsatzstelle wieder möglichst sauber verlassen. Ursache für den Kleinbrand könnte ein achtlos weggeworfene Zigarettenstummel geworfen sein. Eine "Kippe" wurde nämlich in dem Grünstreifen gefunden. Zwar ist nicht sicher, ob er der Auslöser war, dennoch sollte er eine Ermahnung sein, bei der derzeitigen hohen Waldbrandgefahr sehr vorsichtig damit umzugehen.

Am Freitagabend wurden die Meinerzhagener Bürger durch Sirenengeheuel aus der Ruhe gerissen. In einem Haus in der Fußgängerzone wurde eine Verrauchung festgestellt. Als die Feuerwehr eintraf, begann ein Trupp unter Atemschutz und mit Wärmebildkamera bewaffnet die Erkundung im Hausflur. Ein weiterer Trupp machte sich hinter dem Gebäude an der Derschlager Straße auf die Suche nach dem Brandherd. Der Brandgeruch war für die Einsatzkräfte deutlich wahrnehmbar. 

Als Quelle dafür entpuppte sich schnell ein Kleinbrand in einem Blumenkübel. Der war nicht bepflanzt und wurde daher als Aschenbecher missbraucht. Hier war noch nicht einmal ein Löschangriff nötig: Es genügte vollkommen, kleine Wassermengen aus Schläuchen und Verteilern in den Behälter zu kippen. Nach einer knappen Viertelstunde war der Einsatz für die 20 Kräfte erledigt. Allerdings, so betont Einsatzleiter Steffen Kohl, war der Notruf mehr als gerechtfertigt, da auch solche Kleinbrände schnell gefährliche Ausmaße annehmen können.

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