Rhadermühle: Gasleck sorgt für Riesenschreck

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Kierspe - Ein Leck an eines gasbetriebenen Heizstrahlers sorgte in Kierspe für einen Riesenschreck mitten in der Nacht auf Montag.

Über der Gaststätte Rhadermühle hatte ein Bewohner gegen 2 Uhr die Heizung höher drehen wollen, als plötzlich eine Stichflamme aus dem Heizstrahler schoss. Geistesgegenwärtig wurden sofort alle verfügbaren Feuerlöscher zusammengezogen und zeitgleich die Feuerwehr alarmiert. 

Die Einsatzkräfte wurden auch per Sirenenalarm aus dem Schlaf gerissen, und schnell rückte ein Großaufgebot der Kiersper Löschzüge 1, 2 und 4 zu dem alten Wirtshaus aus. Gemeldet wurde der entwickelte Brand in einem Mehrfamilienhaus und wenn ein Bewohner nicht die Flammen mit den Feuerlöschern einigermaßen in Schach gehalten hätte, wäre ein ausgedehnter Gebäudebrand wohl die Folge gewesen. 

Gasleck in Rhadermühle

Da man immer von dem schlimmsten Szenario ausgehen muss, waren neben den 70 Feuerwehrleuten auch 20 Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz und vom Regelrettungsdienst beteiligt. Der musste auch tätig werden, allerdings nicht so intensiv, wie zu befürchten war. 

Einer Person wurde eine Untersuchung im Krankenhaus angeraten, dies hat sie aber abgelehnt. Die Gasflasche selbst wurde in den Garten gebracht und ausgiebig gekühlt. Verwendet werden kann sie so zwar nicht mehr, aber eine Gefahr ging von ihr auch nicht mehr aus. Das Haus war nach gründlichem Lüften wieder nutzbar, alle Bewohner konnten nach etwa einer Stunde wieder zurückkehren. 

Ganz ohne Schäden an Gebäude und Einrichtung ging die Sache nicht ab, aber die hielten sich im Rahmen: Die Feuerwehr musste selbst mit einigen Stößen aus dem C-Rohr tätig werden, auch der Inhalt der zahlreichen entleerten Feuerlöscher wird eine umfassende Reinigung nach sich ziehen. Gemessen an der Gefahr sind das allerdings Lappalien. 

Die Hausbewohner haben einen äußert zuverlässigen Schutzengel gehabt, denn welche Auswirkungen ein unbemerktes Feuer an einer Gasflasche mitten in der Nacht hat, mag man sich nicht vorzustellen.

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