Feuerwehr lernt neues Fahrzeug kennen

+
Ein neuer Spreizer, den der Förderverein für den Zug anschaffte, hat seinen Platz nun im neuen Fahrzeug. ▪

KIERSPE ▪ Am kommenden Mittwoch wird das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr offiziell in Dienst gestellt. Damit das Fahrzeug dann sofort einsatzbereit ist, wird es derzeit eingeräumt. Außerdem üben die Wehrmänner des Löschzuges Wehestraße/Höckinghausen sich im Umgang mit dem neuen Gefährt.

„Das Fahrzeug vereint die Ausrüstung für technische Hilfeleistungen und eine erste Brandbekämpfung – daher auch der Name“, erklärte Stadtbrandinspektor Georg Würth. Er war mit dabei, als eine achtköpfige Gruppe aus Zug- und Gruppenführern des Löschzuges 1 das neue Fahrzeug Mitte März abholte. „Zwei Tage lang waren wir in Dissen bei Osnabrück, um uns in die Handhabung einweisen zu lassen“, erinnerte sich Ralf Potthoff, der als stellvertretender Zugführer auch für die Technik des ersten Zuges verantwortlich ist.

Mercedes-Fahrgestell mit Schlingmann-Aufbau

Bei dem neuen Wagen befindet sich auf einen Mercedes-Atego-Fahrgestell ein Aufbau der Firma Schlingmann. Diverse Ausrüstungsgegenstände wie Wasserpumpen, eine Zumischanlage für Schaum und eine Seilwinde brachte das Fahrzeug mit. Weiteres Equipment galt es in den vergangenen Wochen einzusortieren. Beim wöchentlichen Arbeitsdienst packten die Männer und Frauen vorhandene Gerätschaften aus dem Rüstwagen um. Der Rüstwagen wird in den kommenden Wochen vom Löschzug zu einem Gerätewagen Gefahrgut umgebaut. Außerdem gaben die Gruppenführer ihr Wissen rund um die neue Technik an ihre Kameraden weiter. Schließlich soll im Ernstfall jeder Handgriff sitzen.

Bis zu neun Sitzplätze

„Ein Fahrer und bis zu acht Feuerwehrleute finden als Besatzung im neuen Wagen Platz“, erläuterte Würth. Das sei von Vorteil, denn im Rüstwagen befanden sich nur drei Sitzplätze. Bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle, könne die Mannschaft entsprechend ihrer Ausbildung gut eingeteilt werden. Neben ausreichend Sprechfunkgeräten verfüge der Wagen auch über einen Gruppensatz Atemschutzausrüstung. „Da auch 2000 Liter Wasser in einem Tank mitgeführt werden, müssen wir in Zukunft nicht lange auf das zweite Fahrzeug warten“, schilderte Würth. Sowohl bei Hilfeleistungen wie Verkehrsunfällen als auch bei Bränden werde das Fahrzeug zukünftig vorrangig eingesetzt. ▪ pia

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare