Feuerwehr in Kierspe drei Stunden im Einsatz

Kierspe - Während die anderen drei Löschzüge eine ruhige Silvesternacht hatten, war die Feuerwehr der Einheit Stadtmitte nach dem großen Feuerwerk zum Jahreswechsel drei Stunden lang im Einsatz, wenn auch nur wegen brennender Müllcontainer.

Die Bürger ließen es nach Mitternacht kräftig krachen und eine Fülle von Raketen und Raketenbatterien gen Himmel aufstiegen. Zumindest in einem Fall scheint der Rest einer weggeworfenen Feuerwerksbatterie dann auch einen der Brände verursacht zu haben, weil sich offenbar noch Glutreste daran befanden.

Gegen 1 Uhr wurde der Löschzug zum ersten Mal gerufen, weil an der Bachstraße ein Papiercontainer brannte. Damit waren für die Helfer, die natürlich auch gebührend den Jahreswechsel begangen hatten, die jeweiligen Feiern vorbei, denn danach ging es non-stop weiter. Die Einheit war mit zwei Fahrzeugen und 18 Aktiven vor Ort, um das Feuer zu löschen, was auch rasch gelang.

Auf der Rückfahrt wurde noch ein weiterer brennender Container zwischen der Gaststätte Zur Post und dem Getränkehandel Neunz gesehen und ebenfalls gelöscht. In diesem wurde auch die Batterie entdeckt. Und gegen 2.30 Uhr wurde die Einheit dann nochmals alarmiert, weil etwas weiter hoch an der Bachstraße erneut ein grüner Mülleimer brannte. Bis alles wieder aufgeräumt war, war es vier Uhr und an Weiterfeiern nicht mehr zu denken. Die Einsatzkräfte konnten nur noch ins Bett gehen und schlafen. - rh

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