Im Gewerbegebiet Wildenkuhlen

Feuerwehr kühlt Acethylenflasche in mobilem Wasserbecken

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[Update 12.07 Uhr] Kierspe - Eine sich selbst erhitzende Gasflasche führte am Freitagmorgen zu einem Feuerwehreinsatz in Kierspe. In einem Stahlbaubetrieb war es vermutlich aufgrund von Druckschwankungen zur Erhitzung einer Acetylen-Flasche gekommen.

Die Mitarbeiter des Betriebes griffen beherzt zu und brachten die Flasche ins Freie, wo sie sofort mit der Kühlung begannen – mit Hilfe eines Gartenschlauches. Als die Mitglieder der Kiersper Wehr eintrafen, übernahmen sie die Kühlung mit Hilfe eines Hohlstrahlrohrs.

Dadurch gelang es, ein weiteres Erwärmen im Inneren des Stahlbehälters zu stoppen. Kontrolliert wurde die Temperatur während dieses Vorgehens mit einer Wärmebildkamera. 

„Wir haben Kontakt zu dem Lieferanten des Gases aufgenommen, um fachlichen Rat zu holen“, sagt Georg Würth, Leiter der Kiersper Feuerwehr. Die Fachleute rieten den Wehrleuten, mit dem dauerhaften Kühlen fortzufahren, da unklar sei, ob die Reaktion im Inneren der Flasche dauerhaft gestoppt sei. 

Daraufhin legten die Helfer die Gasflasche in ein transportables Wasserbecken. Auch dort wurde die Temperatur weiter kontrolliert. 

Nach dem Eintreffen von Fachleuten des Lieferanten konnten die 18 Mitglieder des Löschzuges 1, die mit vier Fahrzeugen zu dem Betrieb an der Osemundstraße geeilt waren, ihren Einsatz beenden. 

Der Stahlbaubetrieb selbst musste nicht evakuiert werden, weil alle Mitarbeiter auf ihre Baustellen gefahren waren.

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