Schornstein fängt Feuer

Kaminbrand weitet sich aus

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Um den Kamin effektiv reinigen zu können, musste der Schornsteinfeger aufs Dach klettern. ▪

KIERSPE ▪ Teile der Feuerwehr und die Polizeibeamten, die zu einem Kaminbrand an der B 54 in Vollme geeilt waren, befanden sich bereits auf dem Rückweg zur Wache beziehungsweise ins Gerätehaus, als ein aufmerksamer Feuerwehrmann entdeckte, dass sich Rauch aus einer Steckdose den Weg in die Wohnung suchte. Später stellte sich heraus, dass sich das Feuer in eine Zwischendecke ausgebreitet hatte.

Am Donnerstag um 11.22 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, da der Schornstein eines Wohnhauses an der Hagener Straße in Vollme Feuer gefangen hatte. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte und eines Schornsteinfegermeisters sah es anfangs so aus, als würde das Auskehren des Kamins ausreichen. Doch dann trat Rauch aus einer Steckdose aus, die sich in der Nähe des Kamins befand. Bei der Überprüfung des Kabbelschachtes mit einer Wärmebildkamera wurden die Wehrleute auf ein Feuer in der Zwischendecke zwischen Erdgeschoss und erstem Stock aufmerksam. Mit Äxten und Bohrmaschinen wurde die Decke vorsichtig geöffnet, um an das Glutnest heranzukommen.

Vor der Tür bereiteten sich dann Wehrleute auf einen größeren Einsatz vor, für den Fall, dass sich das Feuer noch weiter ausbreiten sollte. Rund 45 Wehrleute der Löschzüge 2 und 4 waren im Einsatz. Zeitweise musste auch die Bundesstraße komplett gesperrt wurde.

Als der Brand dann noch einmal im Schornstein aufloderte, wurde die Drehleiter aus Meinerzhagen angefordert, um den Wehrleuten Zugang zum Dach zu ermöglichen. Letztlich waren es aber dann doch die Schornsteinfeger, die über die Dachschrägen kletterten, um den Kamin von oben zu kehren und so dem Feuer die Nahrung zu entziehen. ▪ Johannes Becker

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