Schanhollentag lockt zahlreiche Besucher auf das Hülloch-Gelände

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Das mediale Interesse war groß: Björn Wegen von der Speläogruppe Sauerland gab während des Schanhollentages zahlreiche Interviews.

Kierspe - Zu sehen waren die Schanhollen auf der Leinwand im Zelt am Hülloch nicht. Gehört haben will sie der eine oder andere jedoch schon. „Es kommen Töne aus der Halle. Es ist wie ein Stöhnen“, bestätigte Wolfgang Hänisch von der Speläogruppe Sauerland die Wahrnehmung einer interessierten Besucherin.

Zu einem Schanhollentag hatten der Eigentümer Peter Feltens, die Speläogruppe und die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen am Samstag eingeladen. Sich Informationen über die Ausgrabungen vor Ort zu holen und auch bei den Live-Schaltungen aus der Höhle selbst dabei zu sein, das trieb viele der Besucher an, vorbeizukommen. 

Viele der Besucher kamen, um sich die Live-Schaltung aus dem Inneren der Höhle anzusehen.

Viel zu sehen war auf den Live-Bildern allerdings nicht. Doch das ist nicht verwunderlich. Mal ist es eng dort unten, mal geht es nur „auf allen vieren“ weiter und der Durchbruch zur großen Halle ist noch nicht geschafft. „Wir rechnen damit, dass es nicht mehr lange dauern wird“, so Feltens. „Dort unten ist bereits ein Luftzug zu verspüren.“

Einige freiwillige Höhlenforscher begaben sich auch am Samstag hinunter in den Berg. Wieder oben unter freiem Himmel standen sie den Besuchern dann Rede und Antwort. Während die einen sich die Live-Schaltung auf der Leinwand ansahen, stärkten sich andere mit Waffeln und einer heißen Tasse Kaffee. In den Sendepausen machte Walter Kopperberg aus Marienheide mit seiner Orgel Musik. Bereits vorher hatte die Gruppe Splendid Faces die Besucher unterhalten.

Interessiert betrachteten diese Besucher gemeinsam Fotos vom Hülloch.

„Alle zwei Jahre wollen wir ein Schanhollenfest machen“, erklärt der Eigentümer. „Immer im stadtfestfreien Jahr.“ Eine Idee für das nächste Fest hat er auch schon. „Fel(ten)s-Quell-Wasser“ würde er dann gerne anbieten. „Mal sehen, ob das klappt.“ Um das Hülloch mit seinen Schanhollen wird es die nächsten Monate ruhig werden. Dann ist Winterpause für sie angesagt. Die Höhle läuft zweimal im Jahr mit Wasser voll und kann dann nicht begangen werden.

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