Ferienspiele in Varmert rund um das Thema Golf

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Golflehrer Andreas Röhrich hat kurzerhand den Wasserschlauch in Betrieb genommen – und wer wollte da schon nein sagen, wenn zwischendurch mal eine kleine Abkühlung angeboten wird.

Kierspe - „Sieht alles so leicht aus, ist es aber nicht, man muss wohl viel üben, bis das richtig klappt.“ – Schon nach wenigen Schlägen hat der achtjährige Steppke erkannt, dass es gar nicht so einfach ist, den kleinen weißen Spielball auf Anhieb zu treffen, geschweige denn, dem Golfball den richtigen Drall mit auf seinem Weg durch die Luft zu geben.

Insgesamt zwölf von ursprünglich 15 zu dieser Aktion angemeldeten Ferienspielkindern, alle besuchen eine der Kiersper Schulen, waren am Mittwoch beim Golfclub Varmert zu Gast und freuten sich über einen abwechslungsreichen Tag in den großen Schulferien. Golflehrer Andreas Röhrich, im Umgang mit Kindern dieses Alters wohl vertraut, weiß genau, wie man mit den Kindern umgehen muss und findet schnell den „richtigen Draht“ zu ihnen.

Auf der Driving Range, dem Ort, an dem die Grundregeln des Golfsports in Theorie und mehr noch in der Praxis erklärt und umgesetzt werden, ist einiges zu beachten. Wichtig ist zunächst einmal die strikte Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen, so die Einhaltung des notwendigen Sicherheitsabstands zum nächsten Spieler, bevor der Ball abgeschlagen werden darf.

Das Golfspielen macht sichtlich Spaß – Insgesamt zwölf Ferienspielkinder nehmen an der diesjährigen Ferienspielaktion des Golfclubs Varmert teil.

Dann kommt es auf die Wahl des passenden „Eisens“ und nicht zuletzt auf die richtige Körperhaltung des Spielers beim Abschlag an. Der Golflehrer macht jeden Handgriff vor, spart auch nicht mit aufmunternden Worten und weckt auf diese Weise das Interesse der Kinder. Alle bekommen ein dickes Lob vom Fachmann.

„Das hast du ja prima gemacht, fast schon so wie ein richtiger Golfer“, heißt es aufmunternd, als einer der Kinder die Kugel einmal richtig gut trifft. Lob ist halt immer passend, kommt bei den Kindern fast so gut an wie der ausreichende Vorrat an Sprudelgetränken, die der Golfclub den Kindern zur Erfrischung spendiert hat. Nachdem sich die Ferienspielkinder auf der Driving Range „eingespielt“ haben, geht es auf das nur einen Steinwurf weit entfernte Putting Green.

Dort gelten ein Stück weit strengere Regeln als auf der Driving Range. Andreas Röhrich macht den Kindern klar, wie empfindlich das gepflegte Grün ist. Erklärt wird die Handhabung des Putters, der nun anstelle des zuletzt verwendeten Golfschlägers zum Einsatz kommt. Viel Ballgefühl und behutsames Agieren ist gefragt, damit die Kugel mit einer möglichst geringen Zahl an Versuchen den Weg in das anvisierte Loch findet.

Und auch das setzt ein gewisses Maß an Übung voraus, wie die Kinder bald erkennen. Indes: Die Sache macht allen riesigen Spaß, zumal es im Anschluss an das obligatorische Putting-Turnier auch kleine Anerkennungspreise gibt, und auch das ist ganz im Sinne der Kinder.

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