Auf dem Pferderücken die Natur erkunden

Hoch zu Ross ging es für 24 Kinder bei der Ferienspielaktion des BUND und des Ponyhofs Isenburg auf eine anderthalbstündige Tour rund um den Wienhagener Turm. Foto: Meyer

Kierspe - Hoch zu Ross ging es für 24 Ferienkinder auf eine Tour rund um den Wienhagener Turm. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Ponyhof Isenburg hatten zu dieser Ferienspielaktion eingeladen.

Von Martin Meyer

„Wir arbeiten seit gut 14 Jahren zusammen“, sagt Naturschützerin Gudrun Barth, die mit den Teilnehmern zunächst eine 40-minütige Wanderung vom Parkplatz der Gesamtschule zum Stall der Familie Vogt unternahm. Bei der Aktion unterstützt wurde sie von den BUND-Mitgliedern Ulrike Decker und Bärbel Wengroth.

Auf dem Hof ging es dann ganz schnell – die insgesamt sieben Pferde und Ponys standen bereits fertig gesattelt vor der Scheune. Der rund anderthalbstündige Ausritt konnte beginnen. Barth: „Die Kinder sollen hinterher genug Zeit haben, um sich um die Tiere kümmern zu können.“ Schließlich stehe neben dem Erkunden der Natur, wo die Teilnehmer am Wegesrand Baldrian, Zaunwind und Nachtkerze entdecken können, auch der richtige Umgang mit den Vierbeinern auf dem Programm der Ferienaktion. „Wir wollen zeigen, wie man die Pferde führt, putzt und füttert sowie die Hufe auskratzt. Zudem können die Mädchen die Mähnen flechten“, erklärt Bärbel Vogt, die zusammen mit einigen Jugendlichen, die selbst auf dem Hof reiten, die Gruppe zum Aussichtsturm begleitete.

Da der Stall im grünen Wienhagen liegt und Autos dort eher selten fahren, hatten die Kinder genug Ruhe, um die Aussicht auf dem Pferderücken und das Reiterlebnis zu genießen.

Neben den Pferden und Ponys herrscht auch ansonsten ein buntes Treiben im landwirtschaftliche Betrieb der Familie Vogt. In den Stallungen erwartet die kleinen und großen Gästen Rinder, Ziegen, Esel, Kaninchen, Hunde, Katzen, Meerschweinchen und natürlich putzige Ponys, die alle zahm und daher gegenüber Kindern besonders lieb und zutraulich sind. Für ihre Mühen wurden die vierbeinigen Teilnehmer nach der Rückkehr mit Möhren belohnt. Für die Nachwuchsreiter gab es Gemüsestückchen und Käse. Den Weg nach Hause traten die Teilnehmer dann mit anderen Pferdestärken an, sie wurden von ihren Eltern mit dem Auto abgeholt.

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