Ferienkinder als begeisterte Nachwuchs-Rennfahrer

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Einen ereignisreichen Tag im Rahmen der Ferienspiele erlebten die Kinder auf Einladung des Kiersper Rallye-Clubs.

Kierspe – Wer von euch möchte denn später einmal Rennfahrer werden? Auf diese Frage schienen die Kinder, die am Samstagnachmittag an der Ferienspiel-Aktion des Kiersper Rallye-Clubs teilgenommen haben, durchaus vorbereitet.

Ein wenig zögerlich zunächst, dann aber doch umso bestimmter, schnellte der eine oder andere Arm in die Höhe. Rennfahrer – das ist halt kein Beruf wie jeder andere. Aber Spaß machen, das könnte die Sache schon. So jedenfalls schienen die meisten der 15 Kinder zu denken, als sie am Samstagnachmittag „eine Mütze voll Rennfahrerluft“ geschnuppert hatten und nach der ersten allein bewältigten Runde auf dem rund 100 Meter langen Parcours, der auf dem Gelände des oberen Schulhofs an der Gesamtschule eigens zu diesem Zweck zuvor vom Team des KRC abgesteckt worden war, aus dem Cockpit ihres Boliden kletterten. 

Zuvor waren sie gründlich von Jugendgruppenleiter Uli Tweer, der sich diese Aufgabe mit dem KRC-Sportleiter Bernd Schuller teilt, Vater und Sohn Billhardt, den für die Technik und das Traineramt Verantwortlichen beim Kiersper Rallye-Club, beziehungsweise vom Vereinsvorsitzenden Lothar Kasper ins Metier eingewiesen worden. Denn bevor die Kinder jeweils einzeln in eines der beiden jeweils sechs PS starken und aus Sicherheitsgründen an diesem Tag in der Motorleistung gedrosselten vereinseigenen Karts einsteigen und unter Begleitung die erste Runde auf dem abgesteckten Rundkurs drehen konnten, waren die entsprechenden Bedienungs- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Schließlich diene das Ganze auch dem Zweck, die Reaktion der Kinder zu schulen und ihnen ein Gefühl für die Fahrzeugbeherrschung zu vermitteln, wie es dazu hieß. 

Dass die gut vorbereitete Ferienspielaktion dann aufgrund des plötzlich am Nachmittag einsetzenden heftigen Gewitterregens nicht bis zum geplanten zeitlichen Ende durchgeführt werden konnte, sondern etwa eine Stunde früher als geplant abgebrochen werden musste, spielte zu diesem Zeitpunkt zum Glück nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Grund dafür: Bis zu diesem Zeitpunkt hatten alle Kinder zumindest eine und zum Teil auch schon mehrere Runden lang echte Kiersper Rennfahrerluft geschnuppert und einen schönen Tag mit den Angehörigen des Kiersper Rallye-Clubs erlebt.

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