Awo feiert 28. Hühnerfest

Beliebt war der Platz unter dem großen Zeltdach. Dort trafen sich die Bewohner und ihre Angehörigen und genossen das Hühnerfest.

KIERSPE - 100 Kilogramm Kartoffelteig verarbeiteten die Kerspe-Knappen auf dem Hühnerfest und eine lange Menschenschlange wartete geduldig, dass ihre Reibekuchen fertig wurden. Es passte alles. Das Wetter hätte nicht anders sein dürfen, die Gäste waren entspannt und kamen in großen Scharen auf das 28. Hühnerfest der Awo. Punkt 11 Uhr spielte die Stadtkapelle Kierspe unter der Leitung von Götz Land den ersten Ton und gab sodann dem Vorsitzenden der Awo, Erich Mürmann, und der Schirmherrin des Hühnerfestes, der Bundestagsabgeordneten Petra Crone Raum, das Fest offiziell zu eröffnen.

Crone hatte einen großen Korb mit Rosen als Dank für die Bediensteten des Seniorenzentrums mitgebracht. Sie betitelte den Organisator des Festes Erich Mürmann scherzhaft als „Hahn im Korb“, hielt sich aber nicht mit langen Reden auf und gab alsbald das Fest frei. Die Kinder der Kindertagesstätten Rasselbande und Liederwiese hatte für diesen Morgen Lieder eingeübt, die sie dem Publikum vorsangen. Sogar ein lLied in einer fremden Sprache war dabei, es war das alte französische Kinderlied „Meister Jakob“. Als kleine Niederländer tanzten sie mit Holzschuhen und wippten mit ihren Röckchen. Sodann gab es noch ein Geburtstagsständchen der Stadtkapelle für Anna Tetzel, die an diesem Tag 100 Jahre alt geworden ist und mit ihren Geburtstagsgästen dem Fest einen Besuch abstattete. Obwohl in dem Innenhof des Seniorenheimes stattfindend, empfand sich das Hühnerfest als ein großes Familienfest. Die Kinder der Awo-Kindertagesstätten Rasselbande und Liederwiese waren mit eingebunden, es gab Infostände über Kindertagespflege sowie Kuren und Erholungsfahrten. Unter einem großen Zeltdach in der Nähe des Einganges saßen viele Senioren mit ihren Angehörigen und genossen das bunte Treiben auf dem Innenhof. Wer nicht inmitten des Trubels sein wollte, setzte sich auf seinen Balkon und schaute dem Ganzen aus der Entfernung zu, fühlte sich jedoch nicht ausgeschlossen. Nach der Stadtkapelle packte Jürgen Hardes seine Orgel aus und machte zuerst Unterhaltungsmusik inmitten des Hühnerfestes, verlegte zum Nachmittag hin sein Wirken in das Seniorenheim und spielte dort auf seinem Akkordeon Kaffeehausmusik. Die Feuerwehr hatte für die Kinder einen langen Schlauch an einen Hydranten angeschlossen und so konnten die Kinder nach Herzenslust leere Dosen mit einem Wasserstrahl von ihrer Aufstellung wegspritzen. Eine Hüpfburg kam dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen und der Liedermacher Uwe Lal unterhielt nicht nur die Kinder mit seinen lustigen Liedern und Spielen. Der Lions-Club Meinerzhagen-Kierspe hatte wieder seinen Weinstand mit guten Weinen und dem berühmten Hühnerwein bestückt, der Schalke-Fanclub Kerspe-Knappen fertigte viele Hundert Reibeplätzchen und sorgte am Bier-Rondell für ausreichend Getränke der Gäste. Die Awo-Gruppen kümmerten sich um Kuchen, Erbsensuppe und andere kulinarische Angebote. So war an jeden gedacht und für jeden gesorgt. Ehe es sich die Besucher versahen, rückte das Ende des Hühnerfestes näher. Alle dürften an diesem Tag zufrieden gewesen sein, die Organisatoren, die auf viele Gäste blicken konnten, und auch die Gäste, die ein abwechslungsreiches und buntes Programm unterhalten hatten. - GeG

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