Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath verabschiedet

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Feuerschutz-Beauftragter Torsten Meyer (links), assistiert von Dezernent Uwe Wiedenbach, hatte es übernommen, das langjährige erfolgreiche Wirken des scheidenden Kreisbrandmeisters Rainer Blumenrath (Mitte) zu würdigen.

Rönsahl - „Großer Bahnhof“ für Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath, der nach 24 Jahren verantwortungsvoller Tätigkeit an der Spitze der Feuerwehren im Märkischen Kreis am Ende dieses Jahres in den wohl verdienten Ruhestand wechselt.

Aus diesem Grund fand am Mittwochabend in der Historischen Brennerei in Rönsahl eine Feierstunde zu Ehren des scheidenden Kreisbrandmeisters statt.

Vorausgegangen war eine offizielle Tagung der Führungskräfte aus sämtlichen Feuerwehren des Märkischen Kreises. Unter deren Augen wurde Rainer Blumenrath das Brand- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen in Silber verliehen. 

Zahlreiche Repräsentanten der Wehren aus dem Kreis und der Nachbarschaft sowie besonders Landrat Thomas Gemke und Kierspes Bürgermeister Frank Emde als Gastgeber nutzten die Gelegenheit, um dem verdienten Feuerwehrmann und langjährigen Weggenossen für seinen Einsatz zu danken und ihm die besten Wünsche für den Ruhestand mit auf den Weg zu geben. 

„Du hast dich stets und über einen langen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten in vorbildlicher Weise und großem Fachwissen für die Feuerwehrsache über die Kreisgrenzen hinaus und im Regierungsbezirk engagiert und stets den richtigen Ton gefunden. Das Wichtigste dabei: Im Mittelpunkt stand immer der Mensch.“ Ein hohes Maß an Wertschätzung für die geleistete Arbeit des scheidenden Kreisbrandmeisters sprach aus den Worten, mit denen Feuerschutzbeauftragter Torsten Meyer in seiner offiziellen Dankesrede die Vita Rainer Blumenraths skizzierte. 

Blumenrath war am 1. Dezember 1973 in die Feuerwehr Meinerzhagen eingetreten und hatte in den Jahren 1976 bis 1993 sämtliche Laufbahnlehrgänge (TF bis F VI) mit Erfolg absolviert. Von 1982 bis Ende 1989 war er stellvertretender Zugführer des Löschzugs III der Feuerwehr seiner Heimatstadt und bekleidete danach drei Jahre lang die Position des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr der Stadt Meinerzhagen. Seit Januar 1994, also über mehr als vier Wahlperioden, engagierte sich Blumenrath als Kreisbrandmeister des Märkischen Kreises, gehörte von 1996 bis 2015 der Prüfungskommission für F-III-Lehrgänge am Institut der Feuerwehr in Münster an, wirkte zudem mit in der Verbandsarbeit und den Gremien, Arbeitskreisen und Organen des Landesfeuerwehrverbandes NRW. 

Seine erfolgreiche Tätigkeit für die Feuerwehrsache und die Allgemeinheit wurde mit der Verleihung mehrerer Auszeichnungen belohnt, so erhielt er 2002 das Deutsche Feuerwehrkreuz in Silber sowie die Ehrenmedaille des Kreis-Feuerwehrverbandes in Silber und im Jahr 2008 das Feuerwehrehrenzeichen in Gold. Im gleichen Jahr wurde er zudem mit dem THW-Helferzeichen in Gold und 2013 mit dem Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehr-Verbandes ausgezeichnet. 

Ein hohes Maß an technischem Sachverstand, gepaart mit entsprechendem Fingerspitzengefühl in der Berücksichtigung der Belange der einzelnen Feuerwehren in 15 Städten und Gemeinden sowie entsprechende Führungsqualitäten kamen dem Kreisbrandmeister bei der Erfüllung seiner Aufgaben in ganz unterschiedlich gelagerten Arbeitsbereichen im Verlauf von insgesamt vier Amtsperioden stets zustatten, wie es zusammenfassend weiter hieß. Dabei sei es ihm immer gelungen, den richtigen Ton zu finden und die fachlichen Inhalte entsprechend zu vermitteln, wobei seine menschlichen Kompetenzen allseits geschätzt und die Richtschnur seines Wirkens gewesen seien und auch deswegen falle der Abschied nicht leicht, betonte der Laudator abschließend.

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