2500 Stunden Arbeit stecken im neuen Gerätehaus

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Das neu erbaute Feuerwehrgerätehaus Neuenhaus wurde am Sonntag feierlich eingeweiht. Die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Luise Linde überbrachte Grüße und Glückwünsche der Stadt Kierspe.

Kierspe - Zur offiziellen Einweihungsfeier des neu erbauten Feuerwehrgerätehauses Neuenhaus empfing die Kapelle der freiwilligen Feuerwehr Kierspe die große Gästeschar am Sonntagvormittag mit einem flotten Ständchen.

Von Bärbel Schlicht

Auch Andreas Choinka, Organisator der Bauarbeiten, begrüßte die Besucher. Unter ihnen auch die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Luise Linde, den Beigeordneten Olaf Stelse, den stellvertretenden Bürgermeister und Nachbarn Dieter Grafe, sowie Vertreter der beteiligten Baufirmen, Nachbarn und Feuerwehrkollegen. Auf die dreimonatige Bauphase von September bis November 2013 und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten wies der Gruppenführer des Löschzugs Neuenhaus Jörg Clever in seiner Rede hin. Detailliert schilderte er die einzelnen Bauphasen und bedankte sich bei allen freiwilligen Helfern und den beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit. Seinen besonderen Dank richtete er an die Nachbarn, die in dieser Zeit viel Lärm und Dreck ertragen mussten. Der Bau sei jedoch ohne die vielen Stunden Arbeit in Eigenleistung durch die Mitglieder der Feuerwehr und der Nachbarschaft nicht möglich gewesen betonte Clever. Er hob auch hervor, dass die Stadt sich bereit erklärte, die Materialkosten für den Neu- und Umbau zu übernehmen.

Dankesworte sprach auch Marie-Luise Linde im Namen der Stadt Kierspe aus. „Mit ihrem Engagement machen sie dem Ehrenamt alle Ehre“, lobte die stellvertretende Bürgermeisterin. Das Geleistete sei ein glänzendes Beispiel für das, was mit dem Ausspruch „nur gemeinsam sind wir stark“ gemeint sei.

Der Alterskamerad Friedich-Wilhelm Alberts wies in seiner Ansprache darauf hin, dass insgesamt 2500 Stunden Arbeit geleistet worden seien. Und Dieter Grafe führte den Anwesenden noch einmal detailliert die Entstehungsgeschichte von der Idee bis zur Fertigstellung der neuen Halle mit dem Umbau der alten Hallen zum Umkleideraum aus.

Stadtbrandinspektor Georg Würth lobte ebenfalls die Unterstützung aller Beteiligten und der Firmen an dem Neu- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses und betonte, dass die Feuerwehr das Gebäude jetzt mit Leben füllen müsse.

Die Wände der Halle schmückten viele Fotos, die auch optisch den Verlauf der Bauphase dokumentierten. Und in der angrenzenden umgebauten Halle, die jetzt als Umkleideraum dient und in der nun auch Spinte für jeden Feuerwehrmann eingerichtet werden, konnten sich die Besucher ein Video von dem Neu- und Umbau anschauen.

Anschließend waren alle Besucher zu einem gemeinsamen Umtrunk und Imbiss eingeladen.

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