Hausanschlüsse folgen in diesem Jahr

Fast die Hälfte der Glasfaserkabel ist verlegt

Zuerst werden solche Leerrohre in der Erde verlegt, danach wird die Glasfaser eingeschossen.
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Zuerst werden solche Leerrohre in der Erde verlegt, danach wird die Glasfaser eingeschossen.

Kierspe – Die Witterung hat die Arbeiten (vorübergehend) zum Erliegen gebracht. Gleichwohl ist man bei der Telekom, die in Kierspe den Auftrag für die Breitbandverkabelung bekommen hat, zufrieden mit dem Stand der bisher durchgeführten Glasfaserverlegung. Denn von den kalkulierten 127 Kilometer Tiefbauarbeiten sind im vergangenen Jahr rund 55 Kilometer geschafft worden.

Dabei wurden mittlerweile etwa 230 Kilometer Leerrohre verlegt, in die anschließend die Glasfaser geschossen wird, und 41 Verteiler errichtet. Insbesondere bei Letzterem, so erklärt Account-Manager Ralf Engstfeld von der Telekom, liege man bereits über der ursprünglichen Planung. Am Ende des Breitbandausbaus werden auf Kiersper Stadtgebiet 122 neue Verteiler stehen und rund 500 Kilometer Glasfaserkabel verlegt sein.

Im Einzelnen bedeutet dies, dass für den Bereich mit der Vorwahl 02269, also Rönsahl, Dörscheln, Haarhausen, Grüneweg, Bürhausen, und Mittel Heukelbach die Tiefbauarbeiten so weit fortgeschritten sind, dass ab dem zweiten Quartal dieses Jahres die Hausanschlüsse fertiggestellt werden sollen.

Im Zuge der Längstrassierung, als der Verlegung der Kabel durch Straßen und Gehwege, sind bereits einige Hausanschlüsse hergestellt worden, sodass man sich dort die Wiederaufnahme der Tiefbauarbeiten sparen kann. Doch das hänge davon ab, so Ralf Engstfeld, ob man die Grundbesitzer auch angetroffen habe. Aufseiten der Telekom und des beauftragten Unternehmens geht man davon aus, dass noch in diesem Jahr mit der Herstellung der Hausanschlüsse begonnen wird. Während die die Mitarbeiter der Firma Born dann von Grundstück zu Grundstück gehen und das Glasfaserkabel von der Straße beziehungsweise vom Gehweg in den Hausübergaberaum oder Keller verlegen, wird der HÜP (Hausübergabepunkt) von anderen installiert.

Frost und Schnee hat die Verlegung von Glasfaserlabeln zum Erliegen gebracht. Gleichwohl sind die Arbeiten zur Versorgung von rund 5500 Kiersper Haushalten im vergangenen Jahr gut vorangekommen.

Angesichts des großen Bereichs mit der Vorwahl 02359 werden sich die Hausanschlussarbeiten bis ins nächste Jahr ziehen. Denn neben den zentralen Lagen von Kierspe gehören auch Gut Bremecke, Elbringhausen, Büchen, Thal, Eickener Mühle, Vor den Eicken, Grünenbaum, Woeste, Kiersperhagen, Beerenburg, Pielenhölen, Höhlen, Oberhof, Schmachtekorste, Neuebrücke, Padberg, Auf dem Mark und Wolzenburg zu den Gebieten, die mit schnellem Internet versorgt werden.

Einige Kiersper Ortschaften, die im Vorwahlbereich 02353 (Halver) – das Kabel wird dort dann auch von Halver kommen – werden von der kostenlosen Breitbandversorgung profitieren. Die Tiefbauarbeiten dazu, so die Planungen, sollen im dritten Quartal dieses Jahres beginnen. Die mehr als 94 Prozent der knapp 3000 Grundstücke mit insgesamt etwa 5500 Haushalten in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern werden im Jahr 2022 „endlich“ über schnelles Internet – ein Gigabit pro Sekunde – verfügen, wenn sie dann auch bei ihrem Provider einen entsprechenden neuen Vertrag abgeschlossen haben.

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