Familiärer Weihnachtsmarkt auf Gut Bremecke

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Neben Tannenbäumen gingen am Samstagnachmittag beim Weihnachtsmarkt auf Gut Bremecke gelegentlich auch Kinder „ins Netz“. ▪

KIERSPE ▪ Paare, Familien und ganze Wandergruppen fanden sich am Samstagnachmittag zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf Gut Bremecke ein. Viele von ihnen waren zu Fuß durch das Kerspetal gekommen, um sich Glühwein, Pommes, Würstchen und Steaks schmecken zu lassen. Auch in diesem Jahr hatte Familie Loskand in der kleinen Budenstadt wieder für abwechslungsreiche Angebote gesorgt.

„Die meisten Anbieter kommen über Mund-zu-Mund-Propaganda hierher, einige bereits seit Jahren“, erklärte Dirk Loskand, für dessen hausgemachte Mett-, Leber- und Blutwürste die Besucher Schlange standen. Individualität und Gemütlichkeit des kleinen Marktes schätzen auch Hans-Ulrich Haase und Sabine Landwehr aus Hagen. Kunstgewerbe, vor allem aus Holz, haben sie im Angebot und schon bald bestaunen die ersten Besucher die filigranen Figuren, die Haase vor ihren Augen aussägt.

Handgefertigte Schmuckstücke aus altem Tafelsilber hat Dirk Münch in seiner Silberschmiede in Rönsahl hergestellt. Da gibt es Armreifen aus Sahnelöffeln, Kerzenständer aus Gabeln, Ringe aus Zuckerzangen und jede Menge kunstvoller Anhänger in verschiedenen Größen. „Ich bin leidenschaftlicher Flohmarktgänger, da werde ich immer wieder fündig“, erklärt er gerade interessierten Besuchern. In diesem Jahr hat Münch auch handgeschmiedete Messer dabei, deren Griffe aus Horn oder Edelhölzern gefertigt sind.

Honig, Propolis, Kerzen und Met hat Imker Manfred Sommer aus Gummersbach im Angebot. „Im Vergleich zu anderen Weihnachtsmärkten schätze ich hier die Gemütlichkeit, man kann noch in Ruhe einkaufen“, erklärt er. Kleine und große Kunstwerke aus Schokolade hat Konditorin Beate Berger aus Wipperfürth hergestellt. Mit ihren Bildern, Figuren und handgefertigten Trüffeln lässt sie den Naschkatzen das Wasser im Mund zusammen laufen.

Fröhlich geht es derweil an Stehtischen und Bierzeltgarnituren in der Scheune zu, wo sich die Besucher mit Glühwein zuprosten. „24 Themen aus den Bereichen Wissen, Abenteuer oder Anerkennung stehen in sieben Sprachen zur Auswahl“, erzählt Erika Friedrichs gerade interessierten Besuchern. Die Meinerzhagenerin stellt in ihrem „Buchshop“ personalisierte Bücher und Kindermärchen her, indem sie gewünschte Namen hineinarbeitet.

Nebenan beim Weihnachtsbaumverkauf ist gerade Flaute. Die nutzen einige Kinder, um sich durch die Vorrichtung zu zwängen, in der die Bäume üblicherweise in Netze verpackt werden. So hat wirklich jeder seinen Spaß. ▪ msh

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