„Corona-Lücken“ werden aufgefüllt

Extrazeit zum Lernen in den Ferien

Extrazeit zum Lernen für Grundschüler der vier Kiersper SChulen
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Insgesamt 32 Mädchen und Jungen der vier Kiersper Grundschule erhalten in diesen Herbstferien eine Extrazeit zum Lernen. Darüber freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch Bürgermeister Olaf Stelse, Sina Berges (Sparkasse), Karen Ruthe-Ullrich (inab) und Stefanie Fischer (hinten von links).

Für Kiersper Grundschüler beginnt heute die Extrazeit zum Lernen: Insgesamt 32 Mädchen und Jungen aus allen vier Grundschulen erhalten die Möglichkeiten, die Lücken, die durch die Corona-Pandemie und das dadurch bedingte Homeschooling entstanden sind, wieder aufzufüllen.

Kierspe - Die Voraussetzungen dafür hat die Stadt geschaffen, indem das Angebot der Förderung beantragt, bewilligt und mit der inab (Initiative für Ausbildung und Beschäftigung) eine Einrichtung gefunden wurde, welche die Extrazeit mit sechs erfahrenen pädagogischen Fachkräften durchführen wird, wie inab-Mitarbeiterin Karen Ruthe-Ullrich erläutert.

Zuerst waren die Lehrerinnen und Lehrer aufgefordert worden zu schauen, welche Kinder Nachholbedarf haben. Dies musste dann gezielt mit den Eltern an- und abgesprochen werden, schließlich wird die Maßnahme in den Herbstferien, die heute beginnen, durchgeführt. Es habe zwar auch Ablehnung – auch aus einfachen Gründen wie „Wir sind in Urlaub!“ gegeben – , erklärt Stefanie Fischer, Leiterin des Schulverbundes Bismarck-Servatius, aber ebenso durchaus positive Reaktionen.

Je eine Woche in zwei Schulen

Gleiches gilt für den Verbund Pestalozzi-Schanhollen, wo in dieser Woche die Extrazeit stattfindet. In der zweiten Herbstferienwoche lernen die Kinder dann in der Bismarckschule. Sowohl in der Schanhollen- als auch in der Bismarckschule nehmen Kinder aus allen Grundschulen an der Extrazeit teil, die täglich von 8 bis 14 Uhr stattfindet. Dabei geht es dann nicht nur um Mathematik und Deutsch sowie die Sachunterrichtsbereiche Natur und Ernährung, sondern auch um das Lernen lernen und das Aufrechterhalten der Konzentration. Selbst der Erste-Hilfe-Bereich gehört mit zu den Themen der Extrazeit. Wobei Schulleiterin Stefanie Fischer auch die soziale Komponente sieht, dass die Kinder etwas gemeinsam machen, erleben.

Die jeweils eine Woche Extrazeit zum Lernen in den beiden Grundschulen wird mit 4000 Euro gefördert. Hinzu kommt der Eigenanteil der Stadt, wie Bürgermeister Olaf Stelse und seine für Schulangelegenheiten zuständige Mitarbeiterin Petra Koch ausführten, in Höhe von 1000 Euro. Mit ins Boot ist auch die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen gekommen, die mit einer Spende den Kauf von Snacks – die von den Kindern selbst mitzubereitet werden – und Getränken möglich macht.

Stadtrallye und Fußballgolf

Dass es für 32 Mädchen und Jungen, die in der Mehrheit aus dem dritten und vierten Jahrgang kommen, natürlich auch Pausen mit Spielen, Stadtrallye oder Fußballgolf gibt, versteht sich von selbst. Für die Grundschüler dürften diese Herbstferien zweifellos etwas Besonderes sein.

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