Vom kleinen Bauernhof zum riesigen Milchviehbetrieb

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Knapp 30 Albert-Einstein-Gesamtschüler aus Werdohl erhielten von Dirk Hettesheimer umfangreiche und detaillierte Informationen über den großen Milchviehbetrieb in Kiersperhagen.

Kierspe - Die Unterschiede waren schon beträchtlich, welche die Schülerinnen und Schüler der beiden Erdkunde-Kurse der Albert-Einstein-Gesamtschule Werdohl am Dienstag erlebten. Denn auf dem Stundenplan stand eine Exkursion, die zuerst auf den eher beschaulichen Hof Crone und danach zum riesigen Milchviehbetrieb von Dirk Hettesheimer nach Kiersperhagen führte.

Die Gesamtschüler, die sich im Unterricht mit dem Thema „Strukturwandel in der Landwirtschaft“ beschäftigen, waren nicht nur von den Ausmaßen des riesigen Kuhstalls - in dem insgesamt rund 460 bis 470 Tiere, vom Kalb bis zur Hochleistungsmilchkuh, untergebracht sind. Dirk Hettesheimer brachte seine jungen Gäste auch mit vielfältigen Informationen und Zahlen zum Staunen.

Frei nach dem Motto „Bei mir gibt es nichts zu verbergen“ gab der Kiersper Landwirt beim Gang durch die verschiedenen Ställe über alles bereitwillig Auskunft. So erfuhren die Werdohler, dass es pro Jahr einen Wechsel von ungefähr 80 Kühen gebe, die zwar viel älter werden können, doch auf dem Hof in Kiersperhagen nur sieben bis acht Jahre alt werden.

Für den Nachwuchs, sprich für Kälber, wird auf dem Hof Hettesheimer selbst gesorgt - natürlich ging der Landwirt mit seinen Gästen auch in den Kälberstall. Denen gegenüber sind die Kühe untergebracht, die bald für den Nachwuchs sorgen werden. Dass in so einem großen Milchviehbetrieb so einiges an Futter benötigt wird, wurde den Schülern schnell klar: Etwa 14 Tonnen werden pro Tag gebraucht.

Dafür wurde auch eine teure Maschine angeschafft, mit der Silage gemacht beziehungsweise gefahren werden. Auf dem Hof Hettesheimer gebe es aktuell Maschinen im Wert von fast einer Million Euro. Kleiner ist die Zahl der Milch, die von den Kühen täglich gegeben wird - dennoch beachtlich: Hochleistungskühe würden bis zu 50 Liter geben - natürlich konnten die Gesamtschüler auch den modernen Melkstand besichtigen, in dem neben der Milchmenge natürlich auch andere wichtige Daten erfasst werden, sodass der Landwirt stets über seine Tiere Bescheid weiß.

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