Mehr als 70 Gäste beim Jahresempfang in Rönsahl

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Der Kirchenchor trug musikalisch zum Gelingen des Abends bei.

Rönsahl - Das Ziel klar vor Augen, den Zweck voll erreicht, ein gelungener Abend mit vielen froh gestimmten Gästen – was will man mehr? So das Fazit des am Samstagabend im Gemeindehaus stattgefundenen Jahresempfangs der Evangelischen Kirchengemeinde und des CVJM Rönsahl.

Es dauerte bis gegen Mitternacht, bis sich die letzten Gäste auf den Heimweg begaben. Auch das konnte auch als Indiz gelten für einen unterhaltsamen Abend, so wie ihn die Kirchengemeinde in Gemeinschaft mit dem CVJM nun schon seit vielen Jahren als „Dankeschönparty“ für alle, die in ganz unterschiedlichen Funktionen in Gemeinde und dem CVJM mitarbeiten, arrangiert.

Allein die beachtliche Zahl der Gäste – es waren deutlich mehr als 70, die im Gemeindehaus Platz gefunden hatten, machte rein optisch deutlich, wie vielseitig das facettenreiche Leben in einer lebendigen Kirchengemeinde sein kann.

Gern ließ sich die Feiergesellschaft einladen zu froher Gemeinschaft mit genügend Raum für Unterhaltung vor und nach dem Genuss eines in Eigenregie arrangierten leckeren Büfetts. Doch danach hieß es für die vielen großen und kleinen Gäste aus Kirchen- und Bläserchor, aus Presbyterium, Kindergartenbetreuung und Frauenhilfe, aus CVJM und Jugendgruppen, aus Oase-Team, „Flinken Fingern“, Männerforum und weiteren Gremien „Feuer frei“ für die Dinge, die da kommen sollten.

In mittlerweile bewährter Weise lag die Programmgestaltung abermals in eigener Hand. Dabei zeigte sich dann im Laufe des Abends auch eindeutig, dass bei solcher Gelegenheit nicht zwangsläufig ein von vielen öffentlichen Auftritten bekannter Entertainer herhalten muss, um für passende Unterhaltung zu sorgen. Die nämlich kam ohnehin zustande, weil sich die in unterschiedlichen Bereichen im Gemeindeleben tätigen Feiergäste naturgemäß viel zu erzählen hatten. 

Zum Gelingen des ebenso kurzweilig gestalteten wie gleichermaßen auch unterhaltsamen Abends trug nach guter Tradition wiederum der Kirchenchor der Gemeinde unter Leitung von Chordirektor Ingo Reich bei. Da ließen sich die Feiergäste gern ein Glas „griechischen Weins“ aus dem Fundus von Udo Jürgens kredenzen, folgten gern der Einladung zum Schunkeln und Mitsingen der mit viel Lokalkolorit angereicherten Sauerland-Polka und beim Evergreen „Que sera“.

Bevor man allerdings später an den von Helferinnen aus den Reihen der „Flinken Finger“ liebevoll dekorierten Tischen miteinander ins Gespräch kam, hatte Presbyterin Brigitte Denda die wichtigsten Geschehnisse im Gemeindeleben des vergangenen Jahres, in dessen Mittelpunkt mehrere Veranstaltungen im Rahmen des Reformationsjubiläums gestanden hatten, in Erinnerung gerufen. Besuch aus der Partnergemeinde Fahrland, Orgelkonzert, das Singen unter der Eiche, CVJM-Bibelwoche, Erntedankfeier und Konfirmanden-Fahrt nach Wittenberg, nicht zuletzt auch die gelebte Ökumene in Rönsahl, sichtbar zum Ausdruck gebracht mit der Gewährung des Gastrechts für die katholischen Glaubensgeschwister in der Servatiuskirche, waren Eckpunkte des Berichts. Im weiteren Verlauf des Abends kam Pfarrer Martin Spindler kurz auf die Planung der Kirchengemeinde für die nächsten Wochen zu sprechen und erwähnte dabei insbesondere die vor der Tür stehende Passionszeit. 

Christen beider Konfessionen freuen sich darüber, dass der in der bisherigen St.-Engelbert-Kirche vorhandene Kreuzweg und dessen vom Pfarrer vorgestellten 15 Stationen des Leidenswegs Christi nun einen würdigen Platz in der Servatiuskirche finden wird. Nach dem gemeinsam angestimmten Lied „Irische Segenswünsche“ hieß es dann endgültig für alle: „Feuer frei für Frohsinn und gute Laune bis in die späten Abendstunden.“

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