Stimmungsvoller Abend in der Margarethenkirche

Sorgten für einen der Höhepunkte bei der ersten Kiersper Nacht der Lichter: Sebastian Funke, Tim Gijbels, Annette Gräfe und Andreas Koch (von links nach rechts) bei einem ihrer gemeinsamen Auftritte in der Margarethenkirche. – Foto: Crummenerl

KIERSPE - Wenn eine gute Idee in die Tat umgesetzt wird, dann lohnt sich das in aller Regel – und zwar für alle Beteiligten. So wie am Sonntagabend. Da erwies sich die altehrwürdige Margarethenkirche als passender Ort für einen kulturellen Abend nicht alltäglicher Art – die Nacht der Lichter

Allein gemessen an der großen Zahl der Besucher, die schon weit vor dem eigentlichen Beginn der ersten Kiersper Nacht der Lichter den Weg ins Gotteshaus gefunden und schon bald fast alle Sitzplätze im unteren Bereich des Kirchenschiffes eingenommen hatten, war abzulesen, dass Kunst und Musik in der Stadt große Wertschätzung genießen. Und zwar auch wenn keine hoch dotierten Protagonisten engagiert wurden und stattdessen voll und ganz auf heimische Akteure gesetzt wurde, die dann zudem auf jegliche Honorarzahlung verzichten und stattdessen Eintrittsgelder wie zusätzlich mögliche Spenden in vollem Umfang einem guten Zweck zur Verfügung stellen. So wurde es möglich, mit dem Erlös dieser Veranstaltung die im Laufe des Abends vorgestellte Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar in Olpe zu unterstützen.

Wie Moderator Arnd Clever, der in gekonnter Weise durch den Abend führte, eingangs wissen ließ, war die Idee zu dieser Veranstaltung seinerzeit von Tim Gijbels und Sebastian Funke aus Kierspe (Strum Out) ausgegangen und hatte sofort entsprechenden positiven Widerhall gefunden. Gleich zum Auftakt eines in jeder Weise abwechslungsreichen und von vielschichtigem musischen Schaffen der beteiligen Kiersper Künstler zeugenden Abends legte Gitarrenvirtuose Andreas Koch die Messlatte ziemlich hoch, als er seine Zuhörer mitnahm in das Zauberreich der Töne und Klänge, dies unter anderem anhand von stimmungsvollen Interpretationen aus seiner neuesten CD wie durch den besonderen Hörgenuss bei orchestralem Schaffen Johann Sebastian Bachs, vorgestellt auf einer elf- beziehungsweise 13-saitigen Gitarre.

Untermalt wurde das Ganze durch Annette Goserowski mit lyrischen Gedichten aus Schweden und später mit anrührenden Beiträgen aus der eigenen Feder und durch feinsinnige Lyrik, so wie sie Christophe Bossu in seinem Gedichtband „Worte-Wind“ zum Ausdruck gebracht hat und auszugsweise zum Besten gab.

Symbole aus der christlichen Religion, dargestellt auf verschiedenen Bildern von Claudia Ackermann, luden zur Betrachtung ein und galten als wirkungsvolle Ergänzung der folgenden Programmpunkte, wobei Sängerin Annette Gräfe mit glockenheller Stimme und partiell mit der Gitarre begleitet, dabei mit einer breiten Palette teils in englischer Sprache zu Gehör gebrachter Songs, zu überzeugen wusste.

Auch Tim Gijbels (Gesang) und Sebastian Funke (Gitarre) trafen mit ihrer Musikauswahl den Geschmack des Publikums. - cr

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