Feuerwehr-Gerätehaus in Kierspe: Darum verzögert sich der Einzug

+
Die Gestaltung des Außengeländes und die technische Geräteausstattung wurden in der vergangenen Woche abgenommen. Dabei festgestellte Mängel sollen in naher Zukunft behoben werden.

Kierspe - Bis zum Einzug ins neue Feuerwehrgerätehaus wird es länger dauern als geplant. Eigentlich sollte in der vergangenen Woche die Abnahme erfolgen, doch diese war nur zum Teil möglich – allerdings mit einem guten Ergebnis.

Dass in dem neuen Feuerwehrgerätehaus an der Kreuzung Wildenkuhlen derzeit oft noch in den Abendstunden Licht leuchtet, liegt daran, dass Handwerker noch unter Hochdruck an der Fertigstellung arbeiten. Eigentlich sollten die Arbeiten in der vergangenen Woche abgeschlossen sein. Doch daraus ist nichts geworden, da ein Teil der Arbeiten am Gebäude noch nicht abgeschlossen wurden.

So mussten sich Stadt und Generalunternehmer in der vergangenen Woche darauf beschränken, die technische Geräteausstattung und die Außenanlagen abzunehmen.

„Da sind keine weltbewegenden Mängel aufgetaucht – auf jeden Fall nichts, was eine Abnahme verhindern würde“, sagt der Beigeordnete Olaf Stelse. Als Beispiel für noch unerledigte Arbeiten auf dem Außengelände nennt er fehlende Fahrradständer und Bänke, aber auch, dass die Parkplatzmarkierungen noch nicht aufgebracht wurden.

Im November war die Verwaltung noch davon ausgegangen, im Dezember das gesamte Gebäude – mit nur einer einmonatigen Verspätung – abnehmen zu können. Nun werden es wohl zwei Monate, da die Gebäudeabnahme derzeit für Mitte Januar terminiert wurde.

Aber auch ohne die Abnahme könnte ein Umzug der Wehrleute derzeit noch gar nicht erfolgen, da ein Teil der, von der Stadt zu beschaffenden, Ausrüstung noch nicht zur Verfügung steht, beziehungsweise erst noch bestellt werden muss.

Das liege, so Stelse, auch daran, dass ein Teil der Kosten für neue Ausrüstung – rund 180.000 Euro – im Haushalt für das kommende Jahr steht. „Da können wir erst bestellen, wenn die Genehmigung des Haushalts durch die Kommunalaufsicht vorliegt“, erklärt der Beigeordnete. Mit dieser Genehmigung rechne man aber noch in diesem Jahr, da man den Haushalt fristgerecht eingereicht habe. Zu diesen Bestellungen gehören auch die neuen Spinde für die Umkleideräume, aber auch noch Stühle und Tische für die Schulungsräume.

Damit können sich die Wehrleute erst einmal Zeit lassen, ihre Sachen in Umzugskartons zu packen. Und auch der neue Eigentümer des Feuerwehrgerätehauses an der Wehestraße muss sich noch ein wenig gedulden, bis er das Gebäude als Selbstschrauber-Werkstatt nutzen kann. Derzeit ist er noch mit seinem Betrieb an der Straße Haunerbusch angesiedelt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare