Erotische Sichtweisen „Er... Sie... Wir“ in Fabrik

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Marek Tomicki (v.l.), Ilka Albrecht, Sabine Kramer und Christophe Bossu (nicht auf unserem Foto) laden am 5. und 6. Mai zu einer Ausstellung in das ehemalige Fabrikgebäude der Firma Helit an der Kölner Straße ein. ▪

KIERSPE ▪ Es ist eine ganz besondere Ausstellung, die am 5. Mai um 19 Uhr in Kierpse eröffnet wird. „Er ... Sie... Wir - erotische Sichtweisen“ ist sie überschrieben. Das delikate Thema wurde von vier Künstlern aus Kierspe, Meinerzhagen und Halver in Gemälden, Zeichnungen und Fotografien umgesetzt.

Christophe Bossu und Sabine Kramer aus Kierpse, Marek Tomicki aus Halver und die Fotografin Ilka Albrecht aus Meinerzhagen schlossen sich mit dieser gemeinsamen Ausstellung der Intention der Regionale 2013 an, der Kooperation zwischen den Städten des oberen Volmetales.

Was die Ausstellung außerdem interessant macht, ist der außergewöhnliche Ausstellungsort, an dem die etwa 30 bis 40 groß- und kleinformatigen Exponate zu sehen sein werden.

Er wurde mit Unterstützung der Stadtverwaltung gefunden. Es handelt sich um einen großen Raum im ehemaligen Fabrikgebäude der Firma Helit an der Kölner Straße 112/Ecke Im Hofe.

Ein wenig desolat, verlassen und aufgegeben wirkend, hell, aber grau vom Arbeitsalltag, mit angeschmutzen Wänden und Fußböden, mit deutlichen Gebrauchsspuren, die den Besucher die Maschinen, die einmal hier arbeiteten, noch ahnen lassen, wird er einen interessanten Kontrast zu den Arbeiten der Künstler bieten. Die sind hoch erfreut über dieses Ambiente, von dem sie sich auch bei der Präsentation ihrer Bilder inspirieren lassen.

„Erotik ist ein Wort, das jeder anders interpretiert,“ meint Christopher Bossu, und weiter: „Es ist der Blick, der eine Szene erst erotisch wirken lässt.“ Dass Künstler beiderlei Geschlechts in dieser Ausstellung ihre erotische Sichtweise präsentieren, dürte deshalb für Frauen und Männer gleichermaßen reizvoll sein.

Alle Exponate wurden von den Künstlern eigens für diese Ausstellung geschaffen. Keiner hat die Arbeiten des anderen bisher gesehen. „Wir lassen uns selbst überraschen,“ freut sich Ilka Albrecht schon jetzt. Sie empfindet besonders den Schaffensprozess, die intensive Beschäftigung mit einem Thema, besonders spannend.

Einführende Worte wird bei der Vernissage am Samstag, 5. Mai, die Künstlerin Petra Pfaff sprechen. Die Ausstellung wird nur noch einem weiteren Tag, am 6. Mai von 11 bis 16 Uhr zu sehen. eingang Der Gebäudeeingang liegt an der Kölner Straße. Parkplätze sind vorhanden. ▪ luka

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