Niedrige Temperaturen verzögern Arbeiten im Park

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Unter der Schneedecke ruht der Volme-Freizeitpark. Doch der Schnee und die niedrigen Temperaturen lassen auch die Arbeiten ruhen. Diese werden im Frühjahr wieder aufgenommen.

Kierspe - Dort, wo noch in diesem Jahr Skateboardfahrer ihre Runden drehen, Eltern Kinderwagen schieben, Erholungssuchende spazierengehen und Sportbegeisterte turnen sollen, deckt im Moment noch der Schnee alles zu. Doch spätestens, wenn die weiße Decke verschwunden ist, dann müssen noch einige Arbeit erledigt werden, damit der Volme-Freizeitpark seine Möglichkeiten entfalten kann.

Noch im Herbst sah es gut aus, Planer und Baufirmen gingen davon aus, den Volme-Freizeitpark rechtzeitig fertigzustellen. Doch ein früher Wintereinbruch und niedrige Temperaturen machten das Arbeiten an bestimmten Gewerken unmöglich. Und nun hat der Schnee alles zugedeckt. Es wird noch dauern, bis die Arbeiter ihre Tätigkeit wieder aufnehmen können.

Doch Auswirkungen auf einen Eröffnungstermin wird diese Verzögerung wohl nicht haben. Denn auch, wenn alle handwerklichen Arbeiten abgeschlossen wären, das Gras würde deshalb nicht schneller wachsen.

„Wir hatten zuerst überlegt, die Eröffnung am Tag des ,Autofreien Volmetals’ zu feiern. Doch dann sind zu viele Vereine entlang der Strecke eingebunden. Außerdem wird der Platz in diesem Bereich benötigt, um den Aktiven Stellflächen zur Verfügung zu stellen, denn von denen gibt es an der B 54 ja nicht allzu viele“, sagt Bürgermeister Frank Emde auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung.

Nun wird ein anderer Termin gesucht, der nach den Wünschen der Verwaltungsspitze nicht allzu nah an der Veranstaltung Anfang Juli liegt, damit sich die Großveranstaltungen nicht drängen.

Stadtplaner Rainer Schürmann, der nun erst einmal die Arbeiten an dem und für den Park übernommen hat, berichtet im Detail, welche Arbeiten noch erledigt werden müssen, bevor der Park voll „funktionsfähig“ ist. „Wir müssen noch die Spielgeräte einbauen und den Parcour auf dem Landschaftsbauwerk hinter dem Parkplatz aufstellen.“ Die Skulptur, wie Schürmann das Gebilde nennt und an dem später Parcour-Läufer ihr Können testen und verfeinern sollen, sei zwar fertig produziert, könne aber erst eingebaut werden, wenn wieder Beton gegossen werden könne – und dazu brauche man mindestens fünf Grad Celsius. Die niedrigen Temperaturen machen auch das Pflanzen weiterer Bäume unmöglich, wobei rund 80 Prozent der Gewächse bereits an Ort und Stelle seien. Gleiches gelte selbstverständlich auch für die Aussaht des Rasens.

In dem Landschaftsbauwerk fehle aber auch noch die Sitzkante aus Metall und auf den Wegen die sogenannte Feinschicht, die dann auch noch abgeschliffen werden müsse, um einen besonderen optischen Effekt zu erhalten.

Fertiggestellt werden müssen auch noch die gemeinsame Zuwegung von der B 54 zum Raiffeisen-Markt und Park sowie zur Kölner Straße.

Darüber hinaus fehlt auch noch ein Abzweig von einem der Wege zum Bahnübergang. Bislang mussten die Schienen diagonal überquert werden, das möchte die Bahn AG in Zukunft nicht mehr zulassen. Doch damit ein rechtwinkliges Überschreiten der Gleisanlagen möglich wird, muss der Weg neu angelegt werden. Nicht zuletzt müssen auch noch die Leuchten installiert werden, die später nicht nur den Parkplatz sondern, auch die Hauptwege bei Dunkelheit in Licht tauchen sollen. Die Wege durch die Wiesen bekommen kein Licht und müssen von den Besuchern durch die Nutzung selbst angelegt werden. Damit diese wissen, woher sie dort gehen dürfen und sollen, werden im Frühjahr noch entsprechende Wegweiser aufgestellt.

Doch Schürmann weist auch auf all die Bereiche hin, die bereits fertig sind. Dazu zählen Aktionsfeld, Parkplatz, Stufenanlage, Brücke und auch die Bepflanzung an den Rändern des neuen Volmebetts.

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