Kaum Wartezeiten durch Baustelle in Bollwerk

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Bis in die Sommerferien hinein wird an der Bundesstraße 54 in Bollwerk gebaut. Bislang liegt die Maßnahme im Zeitplan.

Kierspe - Seit Anfang März laufen wieder die Bauarbeiten an der Bundesstraße 54 in Bollwerk. Nachdem bereits im vergangenen Jahr dort die Fahrbahndecke saniert und zu diesem Zweck dort eine Vollsperrung eingerichtet wurde, begann vor gut zwei Wochen der zweite Bauabschnitt - bislang ohne Probleme.

Die verbliebene Fahrbahnhälfte wird derzeit auf eine Tiefe von 1,20 Meter abgetragen und erneuert, heißt es seitens des zuständigen Landesbetriebs Straßen.NRW. Dafür muss die Straße nur halbseitig gesperrt werden. Zudem sollen eine gesonderte Fußgängerführung und an der Ostseite eine Kanalhaltung hergestellt werden.

Bisher rolle der Verkehr, der durch drei Ampelanlagen geregelt wird, an der Baustelle in Bollwerk im gewünschten Rahmen, sagt Oliver Knuf, Leiter des Sachgebiets Ordnung und Umwelt der Stadt Kierspe. „Anfangs war es schon schwierig, da die Ampelsteuerung noch nicht optimal lief und es – gerade an der K 25 von Berken aus – zu sehr langen Rotphasen kam. Doch dieses Problem ist behoben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Autofahrer nun nicht länger als zweieinhalb Minuten an einer Ampel stehen müssen.“ Beschwerden von Anwohnern oder Firmeneigentümern habe es nicht gegeben.

Die Umleitung durchs Dorf könnte in den Sommerferien zur Pflichtstrecke werden.

Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Die Baustelle ist ein echter Glückgriff. Die Maßnahme liegt wohl im Zeitplan. Die Arbeiter kommen gut voran und die Witterung macht keine Schwierigkeiten“, sagt Oliver Knuf. Auch die Koordination der vier Firmen, die zeitweise parallel auf der Baustelle tätig waren, sei gut gelaufen. Neben dem Bauunternehmen, das im Auftrag des Landesbetriebs vor Ort ist, nutzten auch Enervie, die Telekom und die Deutsche Bahn die Baustelle, um eigene Arbeiten zu erledigen.

Im Zuge der zweiten Bauphase wurde der Baustellenbereich über die Kreuzung B54 / Hüttenberg erweitert. Der Grund: Die Stadt ließ dort einen Kanal, der unter der Bundesstraße verläuft, verlegen, um Platz für die Verlegung des Hamecke-Bachs zu schaffen. Auch diese Arbeiten seien bereits abgeschlossen, sagt Oliver Knuf. Damit ist der Weg frei für Straßen.NRW. Die Verlegung des Bachlaufs soll in den Sommerferien stattfinden.

„Wir haben uns bewusst für die Ferien entschieden, da wir um eine erneute Vollsperrungen der B54 von vier bis sechs Wochen nicht herumkommen. In den Ferien ist das Verkehrsaufkommen geringer und wir wollen die Anwohner, gerade in Berken, nicht belasten. Zudem lassen die Straßen dort eine Umleitung nicht zu.“ Bei der zukünftigen Verkehrsführung seien die Verantwortlichen noch in der Planung. Doch der Sachgebietsleiter geht davon aus, dass die bisher freiwillige Umleitung über Dorf und Halver (L 528) dann für die Verkehrsteilnehmer zu einer Pflichtstrecke wird.

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