Erneut Schilder an der Kerspe umgeknickt

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Erneut gab es im Bereich Vor den Eicken einen Vandalismusschaden: Mehrere Schilder wurden umgeknickt. Das geschieht, wie Stadtmitarbeiter Bernd Crone weiß, immer nachts, aber nicht nur am Wochenende, sondern auch an Tagen mitten in der Woche. ▪

KIERSPE ▪ Erneut waren alle Schilder im Bereich Vor den Eicken umgeknickt und auch die Baken, die einen besonders schmalen Ufersaum des Kerspebachs auf einem kurzen Stück absichern, waren umgeworfen worden.

„Wir haben seit einiger Zeit wieder Probleme mit Vandalismus. Einmal in diesem Bereich, aber auch an der Thingslindestraße“, informierte am Montag an Ort und Stelle Bernd Crone, Einsatzleiter beim städtischen Bauhof. Dass die Schilder im Bereich Vor den Eicken beschädigt wurden, sei jetzt schon zum vierten Mal passiert.

Das sorgt nicht nur für hohe Kosten, denn die Instandsetzung nur eines Schildes kostet, auch wenn bloß ein neues Fundament gelegt werden muss, mindestens gleich 100 Euro. Wenn die Stange verbogen oder auch sogar das Schild kaputt ist, wird es noch deutlich teurer. Auch jetzt waren wieder drei bis fünf Schilder umgeknickt worden. Hinzu kommt aber, so führte der Stadtmitarbeiter weiter aus, dass die Schilder ja auch einen wichtigen Zweck erfüllen: So sichern sie unter anderem den Schulweg an dieser Stelle ab, weil es keinen separaten Gehweg gibt, und warnen Autofahrer vor Kindern und anderen Fußgängern. Allzu schnell kommt es an einer solchen Gefahrenstelle zu einem folgenschweren Unfall.

Die drei Baken konnten am Montag sofort wieder aufgestellt werden, mit den Schidern klappte das nicht ganz so schnell. Crone berichtet, dass die Kommune mit Vandalismus in dieser Form lange Jahre weniger Probleme hatte, doch jetzt sei es wieder schlimmer geworden. ▪ rh

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