Größtes Vorhaben 2018: Bau des Feuerwehrgerätehauses

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An den Gebäuden der Gesamtschule soll auch in diesem Jahr die Erneuerung der Fensteranlagen fortgesetzt werden.

Kierspe - Noch ist es eine relativ ebene Fläche zwischen der Heer- und der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße, die mehr durch ihre hellbraune Färbung und gelegentliche Pfützen auffällt. Das soll und wird sich aber in diesem Jahr ändern, denn dort wird die Stadt Kierspe ihr größtes Projekt starten: den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses.

Das neue Gebäude, für das fast vier Millionen Euro veranschlagt sind, wird 66 Meter lang, 23,5 Meter breit und bis zu 8 Meter hoch sein, eine große Fahrzeughalle, Büros für Wehrleitung, Zugführung sowie Jugendfeuerwehr, Aufenthaltsräume für den Spielmannszug und die Jugendfeuerwehr, Besprechungsraum und Küche. Der Bau des neuen Gerätehauses, in dem die Löschzüge Stadtmitte und Wehestraße vereinigt werden, ist vom Finanzvolumen das größte der Stadt im Jahr 2018.

Im Rathaus wartet man noch auf die Baugenehmigung, die „aber jeden Tag eintreffen kann“, zeigt sich Stadtplaner Rainer Schürmann zuversichtlich, dass es Ende Februar an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße losgehen kann.

Fortsetzung des Fensteraustausches

Darüber hinaus wird der Sachgebietsleiter Bauverwaltung und Planung sowie Gebäudemanagement den Erhalt der Schulen im besonderen Blick haben. Insbesondere für die Gesamtschule stehen größere Sanierungsmaßnahmen – mit einem Finanzvolumen von 40 000 Euro und mehr, da eine Förderfähigkeit erst ab dieser Summe besteht – in der Planung: Ein Teil der Fensteranlagen ist zwar schon erneuert, doch weitere Bereiche sollen folgen, da beispielsweise die alten Scheiben teilweise schon „blind“ sind oder sie den energetischen Ansprüchen nicht mehr genügen.

Ebenfalls auf der Vorhabenliste stehen ein Austausch des gelben Noppenbodens vor dem Pädagogischen Zentrum und im Mensabereich und des Holzbodenbelags in einem weiteren Kunst- und Werkraum. Zu den eher kleineren Maßnahmen zählt Rainer Schürmann die Arbeiten in den Grundschulen, Bismarck, Servatius, Pestalozzi und Schanhollen.

In etwa sieben Wochen soll es losgehen: Sobald die Baugenehmigung vorliegt, wird auf diesem Gelände an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses begonnen.

Die Erneuerungs- und Sanierungsarbeiten müssen natürlich in den (Sommer-) Ferien durchgeführt werden, um den Unterricht in den Schulen nicht zu stören. Wenn das nicht möglich sei, weil beispielsweise die Arbeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen, erläutert Schürmann, suche man nach praktikablen Lösungen. So sei vorstellbar, dass Klassen für kurze Zeit umziehen, wenn in ihrem eigentlichen Raum die Fenster erneuert werden.

Ebenfalls in diesem Jahr in Angriff genommen werden sollen die Sanierung der Fassaden des D-Turms der Gesamtschule (insbesondere im Sockelbereich) und an der Pestalozzischule der Gebäudeteil, in dem die Offene Ganztagsschule untergebracht ist.

Digitaler Ausbau in den Schulen

Zu den Maßnahmen, die jedes Jahr wieder auf dem Plan stehen, gehöre auch der digitale Ausbau der Schulen, wo Leitungen verlegt, Modems installiert und andere Dinge für den Computerbereich erledigt werden müssten. Und zum laufenden Geschäft zählt Stadtplaner Rainer Schürmann, dass beispielsweise Fußböden in den Rathausbüros, wo erforderlich, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ausgetauscht und Maßnahmen für den Blitzschutz an den städtischen Gebäuden durchgeführt werden.

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