Akribische Ermittlungsarbeit

Passt! Puzzlearbeit führt Polizei zu Unfallflüchtigem

Kein Zweifel: Dieser Stoßfänger half dabei, den Unfallflüchtigen zu ermitteln.
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Kein Zweifel: Dieser Stoßfänger half dabei, den Unfallflüchtigen zu ermitteln.

Dass Unfallflucht auch bei vermeintlich fehlenden Zeugen nicht schlau ist, musste jetzt ein 27-jähriger Olper erfahren.

Kierspe/Olpe - Akribische Ermittlungsarbeit führte die Polizei zu ihm, nachdem er am Abend des 11. November Am Heidehang in Kierspe (Tempo 30) den Gehweg überfahren, gegen eine Leitplanke und eine Hecke geprallt war. Anschließend fuhr er davon und hinterließ einen Schaden von etwa 2000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme fanden Polizisten Karosserieteile eines Fahrzeugs. Ermittler fanden im benachbarten Kreis Olpe eine Werkstatt, in der entsprechende Ersatzteile bestellt worden waren. Die Polizei in Olpe fand den flüchtigen Wagen anschließend in der Werkstatt und stellte den beschädigten Stoßfänger zu Beweiszwecken sicher. Das an der Unfallstelle gefundene Teil passte exakt in die Fehlstelle.

Polizeibeamte identifizierten den 27-jährigen Sohn des Fahrzeughalters als mutmaßlichen Fahrer, der sich darüber hinaus wegen einer weiteren Unfallflucht in Olpe verantworten muss. Hier hatte er Teile seines Außenspiegels verloren, die nun auch diesem Pkw zugeordnet werden konnten.

Täter gibt sich bei Polizei als Opfer aus

Kurios: Zwischenzeitlich hatte der Olper bei der Polizei eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Diese Behauptung konnte damit widerlegt werden. Letztendlich muss sich der 27-Jährige nun in zwei Fällen wegen Unfallflucht und außerdem wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten.

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