Närrische Ritter und Fußballer

Die kleine Prinzessin sitzt im selbstgebauten „Kamelle-Wagen“, zur Freude des Kindes hat der Vater schon den Hut gefüllt.

Rönsahl - „Ich will ‘nen Cowboy als Mann“, schmetterte Gitte Haenning aus dem CD-Player. Im Kindergarten Regenbogen wurde sie nicht fündig. Fußball-Nationalspieler waren zur Karnevalsfeier gekommen, Ritter, Prinzessinnen und der Pumuckl – aber Cowboys? Fehlanzeige.

Von Birgitta Negel-Täuber

Der traditionsreiche Kindergarten-Fasching fand diesmal im kleinen Kreise statt, die allgegenwärtige Erkältungswelle hat auch die Einrichtung in der Meienbornstraße fest im Griff.

Alle, die davon verschont geblieben waren, machten das beste aus der Situation und hatten trotzdem Spaß. Zu flotter Party- und Karnevalsmusik marschierten die Kinder im Gänsemarsch auf der „Reise nach Jerusalem“, tanzten den Stopp-Tanz auf einer immer kleiner gefalteten Zeitung oder spielten unter Anleitung von Katharina Knoop, Erzieherin im Anerkennungsjahr, mit ihren Eltern „blind essen“. Dabei hatten die Eltern die Augen verbunden und mussten raten, was ihnen die Kinder servierten.

Die Eltern kamen glimpflich davon, das Schlimmste war ungesüßte Götterspeise. Mit Konfetti gefüllte Knallbonbons sorgten zusätzlich für Stimmung und wie beim „richtigen“ Karnevalsumzug wurden auch „Kamelle“ geworfen.

Für das Büfett hatten die Eltern wieder gesorgt und so beendete die Partygesellschaft müde getanzt und satt gegessen einen vergnüglichen Nachmittag.

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