Mit alten Bäumen auch 13.221,08 Euro eingesammelt

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Andre Wortmann (links) und Christian Schwanke jun. waren die Weihnachtsbaumschubser von Elbringhausen.

Kierspe - 13.221,08 Euro, das war das Sammelergebnis der diesjährigen Weihnachtsbaumsammlung. Damit lagen die Jugendfeuerwehr und die ehrenamtlichen Sammler mit 629,11 Euro über dem Ergebnis des vergangenen Jahres.

Schon morgens um 8 Uhr trafen sich rund 104 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, der Freiwillige Feuerwehr, des Spielmannszuges, der Kinderfeuerwehr und des Jugendrotkreuzes in der Gesamtschule zu einem gemeinsamen Frühstück. Starker Kaffee und frische Brötchen wurde von den „Kameraden“ der Alters- und Ehrenabteilung ausgegeben und sollte den Helfern die Energie geben, die sie nun beim „Weihnachtsbaumschubsen“ und beim Sammeln von Tür zu Tür brauchten.

Von Barbara Hemicker bekamen die Sammler ihre Büchsen zugeteilt. Mit bei den Sammlern war in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Gordan Dudas. Er schloss sich den Sammlern des Spielmannszuges an, die mit dem Gebiet Felderhof einen eher schwierigen Bezirk hatten. Vor 9 Uhr aufzubrechen, machte für die Helfer wenig Sinn, da um diese Zeit noch viele Kiersper mit dem Frühstück beschäftigt waren. Doch dann strömten die Helfer über Kierspes Straßen.

Einige der Gruppen haben schon lange ihren Sammelbezirk. So sind Christian Schwanke und Dirk Beckmeyer bereits seit 1999 im Bezirk um Elbringhausen unterwegs. „Wir sind immer dieselben“, so Christian Schwanke. Es sei eine lustige Gruppe, die da unterwegs ist. So erinnerte sich Dirk Beckmeyer, dass er auf einer seiner ersten Touren das Kegeln gelernt habe – natürlich nur theoretisch. Von vielen Kierspern in ihrem Bezirk werden sie schon erwartet. Bei Klaus Wortmann bekommen sie regelmäßig etwas zum Aufwärmen, woanders wird gegrillt. „Ich glaube, unsere Gruppe ist immer eine der letzten, die durch ihren Bezirk ist“, verrät Christian Schwanke. „Es sind halt viele Stops, die wir einlegen, zu unserer Freude und der der Kiersper aus unserem Bezirk.“

Je nach Größe der Lastwagen waren die ersten schon ab 10 Uhr am Abladeplatz an der K 25 vor Berkenbaum und die dort wartenden Feuerwehrmänner konnten mit dem Verbrennen der Weihnachtsbäume beginnen.

Es mutete wie das schwedische Knutfest an, das nach dem dänischen König Knut IV. benannt worden ist. Die Weihnachtsbäume flogen in hohen Bögen nur so in das Feuer und brannten sofort lichterloh. Neben dem Abladeplatz an der K 25 bringen die Sammler die Weihnachtsbäume aber auch noch zum Kleingartenverein, der sie für sein Osterfeuer nutzt. Für die meisten Teams war der Einsatz gegen Mittag auch schon erledigt. Der Abschluss bildete für sie ein warmes Mittagessen, welches die Feldküche des Löschzuges Rönsahl vorbereitet hatte.

Viel Arbeit stand für das Zählteam der Freiwilligen Feuerwehr und des Spielmannszuges an. Bis 18.30 Uhr waren die Kollegen beschäftigt, bis das Endergebnis feststand. 13.221,08 Euro kamen zusammen, welche der Blaulichtjugend zukommen. Die Kinder und Jungendlichen der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und des Spielmannszuges erhalten von diesem Geld Ausrüstung und Bekleidung, ein Teil wird aber auch für gemeinsame Ausflüge verwandt. Seit 1971 sammelt die Jugendfeuerwehr zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Spielmannszug die Weihnachtsbäume jährlich ein. Der Erlös der ersten Sammlung war noch für die Aktion Sorgenkind und brachte damals 3600 Deutsche Mark ein.

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