Erfolg für den Schwalbensitz

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Die Bauernhof der Familie Keunecke im Kerspetal bleibt ein beliebter Lebensraum für Schwalben. Nach langem Tauziehen und etlichem Schriftverkehr ist es nun doch zu einer Übereignung der Freilandleitungen seitens Enervie gekommen.

Kierspe - Die Schwalben dürfen bleiben. Das ist eine gute Nachricht für das Ehepaar Keunecke, das noch im vergangenen November für den Erhalt der ausgedienten Strommasten des Stromversorgers Enervie auf ihrem Hof in Kierspe gekämpft hatte.

Und was zunächst eher aussichtslos schien, hat nun doch noch eine glückliche Wendung genommen. Wie Karl-Heinz Keunecke der Redaktion am Dienstag mitteilte, bekam das ehemalige Landwirt-Ehepaar vor Weihnachten Post von Enervie. Darin ein Übereignungsvertrag für zwei Masten und die dazwischen laufenden Leitungen. „Wir waren wirklich überrascht“, sagt der ehemalige Landwirt. Er uns seine Frau hätten sich sehr über das vorgezogene Weihnachtsgeschenk gefreut.

Die Berichterstattung in der MZ am 28. November über den Einsatz für den Schwalbensitz hatte eine ungeahnte Welle an Hilfsbereitschaft nach sich gezogen, berichtet Keunecke. Viele Leser hätten sich gemeldet und das Ehepaar unterstützen wollen. So auch Bürgermeister Frank Emde und CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Tofote. Beide hätten letztlich ihre Kontakte zu dem Stromversorger nutzen und die Übereignung der Freilandleitungen erwirken können. „Dafür sind wir wirklich dankbar. Das hätten wir gar nicht gedacht“, sagt Keunecke über die Hilfe aus der lokalen Politik.

Bis auf dem beliebten Schwalbensitz aber wieder Vögel Platz nehmen, wird es noch einige Wochen dauern. Derzeit befinden sich die Tiere im wärmeren Süden.

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