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Energie aus der Sonne - das ist zu beachten

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Von: Gertrud Goldbach

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Klimaschutzmanagerin Silja Hohmann, Solartechniker Rainer Orth und Energieberater Martin Halbrügge (rechts) informierten über Fotovoltaikanlagen.
Klimaschutzmanagerin Silja Hohmann, Solartechniker Rainer Orth und Energieberater Martin Halbrügge (rechts) informierten über Fotovoltaikanlagen. © Gertrud Goldbach

„Die Zukunft gehört der Sonne“, begann Energieberater Michael Halbrügge von der Verbraucherzentrale NRW am Mittwoch den Informationsabend über Solarenergie und Batteriespeicher im PZ der Gesamtschule. Eingeladen worden war er von der Klimaschutzmanagerin der Stadt Kierspe Silja Hohmann. Ergänzt wurde der Vortrag von Solartechniker Rainer Orth aus Meinerzhagen.

Kierspe - Und das Interesse war groß. Hohmann freute sich bereits im Vorfeld über 150 Anmeldungen zum Abend. Dass das Thema vielen Menschen auf den Nägeln brennt, ist nicht verwunderlich. Die Energiepreise steigen und die aktuelle Lage in der Ukraine treibt die Gas- und Ölpreise weiter in die Höhe. Ein Grund, warum sich viele Hausbesitzer überlegen, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach ihres Eigenheims zu installieren.

„Allein durch den derzeit produzierten Ökostrom können wir uns an 172 von 365 Tagen im Jahr selbst versorgen“, zeigte Martin Halbrügge auf. In die Einzelheiten und die Preise von Fotovoltaik führte Rainer Orth von der Firma Rainer Orth Service in Meinerzhagen ein. „Wir können davon ausgehen, dass 2040 der Strompreis bei 65 Cent pro Kilowattstunde liegen wird, rechnen wir eine dreiprozentige Erhöhung pro Jahr ein.“ Eine Fotovoltaikanlage mit zehn kWp koste pro kWp etwa 1600 bis 1850 Euro. „Reine Fotovoltaikanlagen sind wirtschaftlicher, als eine mit Batteriespeicher.“

Aber wo machen Solarmodule überhaupt Sinn? Nicht nur südausgerichtete Dächer seien dafür ideal, hieß es am Mittwoch. Auch Ost-West-Ausrichtungen hätten Vorteile. Hier werde der erste und letzte Sonnenstrahl genutzt. Doch auch Fassaden, Garagendächer oder sogar eine Terrassenbeschattung könne mit Solarmodulen bestückt werden. GeG

Mehr Infos

Eine Übersicht zum Thema Solarenergie, Handwerkern und Fördermöglichkeiten hat die Stadt Kierspe zusammengestellt. Sie ist zu finden unter www.kierspe.de/de/leben-in-kierspe/klimaschutz/solarenergie.php.

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