„Creative Isolation“

Einzigartiges Projekt in der GSK

Gesamtschule Kierspe Sommerferien
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Die Teilnehmer des Corona-Wettbewerbs „Creative Isolation“ haben mit zumeist Videos dargestellt, wie sie die Isolation in den Sommerferien erlebt und bewältigt haben.

Es ist und bleibt vermutlich ein einzigartiges und besonderes Projekt, das von Elena Weber, Stefanie Bergfeld und Anne Reiche „ausgeheckt“ wurde und an dem sich 20 Gesamtschüler aus allen Jahrgängen beteiligt haben: „Creative Isolation“, sozusagen ein Corona-Wettbewerb.

Denn die drei Lehrerinnen hatten sich überlegt, dass die Schüler zwar vor den Sommerferien (ohne regulären Präsenzunterricht) mit Aufgaben versorgt wurden – doch was machen sie in den Ferien?

Daher haben sich Reiche, didaktische Leiterin der Gesamtschule Kierspe (GSK), Bergfeld und Weber, den Mädchen und Jungen eine freiwillige Aufgabe zu stellen, in dem sie Projekte durchführen, in dem sie in Bildern festhalten, was sie so ganz alleine in der von der Corona-Pandemie verursachten Isolation machen beziehungsweise unternehmen.

Als überaus beeindruckend bezeichneten Weber und Reiche im Pädagogischen Zentrum der GSK, wo eine kleine Siegerehrung stattfand, die Ergebnisse. Denn der Förderverein der GSK hatte dieses einzigartige Projekt unterstützt, sodass die Teilnehmer Eisgutscheine von der Mensa und die drei Erstplatzierten Geldpreise erhielten. Genauer gesagt, waren es vier Sieger.

Bilder fürs Altenheim gemalt

Denn auf dem ersten Platz landeten mit Paulina Seppelt (13. Jahrgang) und Emir Kaan Cetinkaya (sechster Jahrgang) gleich zwei Gesamtschüler. Ermittelt wurden die Sieger durch Klicks beziehungsweise Likes bei Instagram und Facebook, wo die Beiträge hochgeladen worden waren. Die endgültige Entscheidung traf schließlich eine Jury, die sich aus Schülern und Lehrern zusammensetzte.

Als besonders gelungen wurden die Bilder aus dem Alltag in der Isolation von Paulina Seppelt und die Bilder, die Emir Kaan Cetinkaya für ein Altenheim gemalt und dorthin gebracht hatte, um den Bewohnern eine Freude zu machen. Auf dem zweiten Platz landete der Bau eines Baumhauses von Mila Radau, während das Klavierspiel-Medley von Lena Dongowski den dritten Platz erreichte.

Ein Stück in die Normalität gelangen

Doch auch die anderen Projekte wie Garage entrümpeln, Bau einer Murmelbahn, Vögel oder auch Kinder beim Turnen oder Trampolin springen beobachten, waren natürlich willkommen und wurden mithilfe einer kleinen Präsentation gezeigt. Schließlich sollten die Schüler bei diesem Wettbewerb ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Um dadurch auch wieder ein Stück in die Normalität zu gelangen, wie Anne Reiche erklärte.

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