Kiersper halten Wacht an den Stränden von Grömitz

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Für drei Wochen fahren Kevin Seider, Angelo vom Brocke und Gerrit Hano nach Grömitz, um der dortigen Rettungswache zu helfen. Verabschiedet wurden sie vom Vorsitzenden der DLRG-Ortsgruppe, Nico Howorka, sowie Dominik Rode von der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen.

Kierspe - Die Reisetaschen fertig gepackt, schon einmal die rot-gelbe Dienstkleidung angezogen und auch der Hund Laika bekam sein „Mäntelchen“ umgelegt.

Für Gerrit Hano, Kevin Seider, Angelo vom Brocke von der DLRG-Ortsgruppe Kierspe und den Rettungshund Laika heißt es nun: drei Wochen Rettungswache Grömitz.

„Ich fahre bereits zum zehnten Mal nach Grömitz“, bekannte Gerrit Hano. „Kevin Seider und Angelo vom Brocke sind das zweite Mal mit dabei.“ In diesen drei Wochen führen die drei Kiersper die Aufsicht an Grömitz’ Stränden und haben ein Auge darauf, dass dort niemandem etwas passiert.

Doch nicht nur ihr Einsatz am Strand macht für die drei, die ihren Urlaub oder ihre Schulferien dafür einsetzen, den Aufenthalt interessant. „Es ist die Kameradschaft, die wir dort haben“, so Hano. „Keiner fährt dorthin, nur um neun Stunden am Strand zu sitzen.“ So gibt es für die Wachgänger auch ein Unterhaltungsprogramm. An einem Tag in der Woche können sie die Therme besuchen, an einem anderen Tag ist Paintball angesagt oder sie genießen die Geschwindigkeit, wenn sie eine 18 Meter hohe Wasserrutsche heruntersausen.

Voraussetzung, zur größten Rettungswache an Deutschlands Küsten fahren zu dürfen, ist das DRLG-Zeichen in Silber, Mitglied in einer DLRG-Gruppe zu sein sowie aktuell einen Erste-Hilfe-Kurs besucht zu haben.

Die Dienstkleidung haben die Wachgänger selbst mitzubringen, diese wird ihnen nicht zur Verfügung gestellt. Daher sind alle vier Wachgänger froh, dass die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen ihnen ihre Ausrüstung gesponsert hat.

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