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KuK feiert sich

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Von: Birgitta Negel-Täuber

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Michael Schnippering und Fritz Schmid sorgten als Duo „Black in Green“ für die Hintergrundmusik bei der Party zum „25-Jährigen“.
Michael Schnippering und Fritz Schmid (links) sorgten als Duo „Black in Green“ für die Hintergrundmusik bei der Party zum „25-Jährigen“. © Negel-Täuber, Birgitta

KuK feierte Geburtstag – und fast alle kamen. Der Mensabereich und das Pädagogische Zentrum (PZ) der Gesamtschule boten ausreichend Platz für die 240 Gäste, die der Einladung zum 25-jährigen Jubiläum des Kulturvereins gefolgt waren.

Kierspe - Nicht alle konnten kommen, auch der als Moderator angefragte Matthias Bongard sagte krankheitsbedingt kurzfristig ab. Für ihn sprang Arnd Clever ein und verband seine Zaubershow gekonnt und witzig mit Ansagen seiner Künstlerkollegen.

Zwei von ihnen brauchte er nicht anzukündigen: Das Duo „Black in Green“ alias Michael Schnippering und Fritz Schmid hatte sich gleich zu Beginn im Eingangsbereich zur Mensa positioniert und lieferte die Hintergrundmusik zur Party.

Andreas Koch nahm das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise.
Andreas Koch nahm das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise. © Negel-Täuber, Birgitta

Viele Gäste kannten sich, überall unterhielten sich Gruppen und Grüppchen. Anknüpfungspunkte für Gespräche lieferten auch die Veranstaltungsplakate, die der Vorsitzende Karl-Heinz Kraus im Laufe der Jahre gesammelt hatte und die jetzt an der Wand zum PZ hingen. Eine Beamershow hatte Rüdiger Kahlke mit Fotos von Ilka Albrecht zusammengestellt. Sie dokumentierte die Vereinsarbeit der Kulturbegeisterten in Kierspe und Meinerzhagen.

Zu einer gelungenen Geburtstagsfeier gehören bekanntlich neben guter Stimmung auch gute Musik und gutes Essen. Für das Essen hatte Mensakoch Stephan Hammes gesorgt mit Coq au Vin und Kichererbsenkrapfen. Zum Nachtisch konnten die Gäste sich dann bei Mitarbeiterin Gudrun Biedal ein Eis im Hörnchen abholen. Getränke und einen Begrüßungs-Sekt gab es beim Weltladen – alles fair gehandelt, versteht sich.

 Arnd Clever (rechts) verzauberte die Gäste und führte für den verhinderten Matthias Bongard durch das Programm.
Arnd Clever (rechts) verzauberte die Gäste und führte für den verhinderten Matthias Bongard durch das Programm. © Negel-Täuber, Birgitta

Das Bühnenprogramm wurde ausschließlich von heimischen Künstlern gestaltet. Natürlich hätte man auch Auswärtige engagieren können – aber: „Bringt man sich Bäume mit in den Wald?“, fragte Arnd Clever. Clever selbst war vielen Gästen auch noch aus seiner Tätigkeit für die Sparkasse bekannt. Jetzt brachte er sein Publikum erst einmal mit einer kleinen Aufwärmübung in Stimmung – als ob das nötig gewesen wäre.

Alle, Kunstschaffende wie Publikum, waren sichtlich froh, dass sie nach der langen Coronapause endlich wieder zusammen feiern und Kunst genießen konnten. Andreas Koch hatte viele Gitarren mitgebracht und nahm sein Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise. Von „Guárdame Las Vacas,“ einem Renaissance-Hit über den Barock bis ins 19. Jahrhundert reichte sein Programm. Den Anfang machte „O sole mio“ – das kannten alle.

Ulrike Erlhöfer schloss mit einer auf Kierspe bezogenen Gedichtlesung an. Die frühere KuK-Vorsitzende hat eine Vorliebe für Vierzeiler und ist sich darin mit Heinz Erhard einig. Bei ihr drehte sich alles um Kiersper Liebeslust und Liebesleid, unterbrochen durch Wortspielereien wie das „Ex-Gedicht“. Peter Waldhelm war mit Pop-Songs von Phil Collins und Josh Groban vertreten. Den Abschluss machten „Among Friends“ mit Pub-Musik. Irische Traditionals und dazu passende Chart-Titel mischten sich bei ihnen und beim „Wellerman“ sangen viele mit.

Für das Essen hatte Mensakoch Stephan Hammes gesorgt. Es wurden Coq au Vin und Kichererbsenkrapfen serviert.
Für das Essen hatte Mensakoch Stephan Hammes gesorgt. Es wurden Coq au Vin und Kichererbsenkrapfen serviert. © Negel-Täuber, Birgitta

Bis zuletzt hatte die Veranstaltung unter dem Vorbehalt steigender Inzidenzen gestanden, sagte Karl-Heinz Kraus bei der offiziellen Begrüßung. Die Bedeutung, die KuK für Kierspe und Meinerzhagen hat, ist dem Vorstand sehr bewusst und wird auch überregional anerkannt. Als „Anerkennung für unsere Arbeit“ werde KuK in der nächsten Woche den Märkischen Heimatpreis erhalten, verkündete Kraus.

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