DRK-Familienzentrum: Erweiterung eingeweiht

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Besonders die Jungen interessierte das Rauchhaus und wie es funktionierte. ▪

KIERSPE ▪ Es war ein aufregender Tag für die Leiterin des DRK-Familienzentrums Felderhof Antonia Del und ihren Mitarbeiterinnen. Stand doch am Samstagmorgen die offizielle Eröffnung des erweiterten Familienzentrums mit Gästen aus der Politik, des Trägers, anderer örtlicher und kreisweiter Kindergärten und nachmittags das Eröffnungsfest für Kinder, Eltern und Großeltern.

„Dankbar sind wir der Stadt Kierspe und dem Jugendamt, dass wir das Gemeindehaus Felderhof in der Bauphase ein Jahr lang nutzen konnten“, betonte Antonia Del. „Die vorrübergehenden Unannehmlichkeiten haben sich aber gelohnt. Das neue Familienzentrum ist hell, großzügig und ansprechend geworden.“ Rita Kattwinkel vom Amt für Soziales und Jugend wohnte der Eröffnung bei, ebenso wie Jochen Reiffert und Volker Vollmann vom Deutschen Roten Kreuz, Vertreterinnen aller Kiersper Kindergärten, der Architekt Marco Pieper, Vertreter der Bauunternehmung Sabisch und auch Pastor Reiner Fröhlich, als Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, die das Gemeindezentrum Felderhof zur Verfügung gestellt hatte. Durch den Erweiterungsbau ist es dem Familienzentrum nun möglich, zwei Gruppen von jeweils sechs Kindern von unter drei Jahren zu betreuen.

Richtig lebhaft wurde es zum Nachmittag hin. Viele Kinder bevölkerten nun das neue Familienzentrum, geisterten geschminkt als Schmetterlinge oder Katze durch die Räume, ließen sich mit einer Feuerwehrspritze fotografieren, probierten eine für sie viel zu große Feuerwehrmütze aus und wollten sodann mit einem Feuerwehrauto durch die Räume fahren. In einem Nebenraum stand das Rauchhaus, welches besonders die Jungen interessierte, gab es da doch viel zu sehen.

Wie sich der Rauch von der Brandstelle her durch das ganze Haus verteilt, war gut zu erkennen. Gut zu erkennen war auch, wie wichtig es ist, Türen geschlossen zu halten. Während die Jungen fasziniert vor dem Rauchhaus saßen, machten sich die Mädchen auf dem Weg zum Kasperletheater. Heike Fischer und Eveline Bahrs hatten sich lustige Geschichten einfallen lassen und zeigten sie den Mädchen und Jungen.

In einem anderen Raum konnten die Kinder in Kisten hineingreifen, ohne zu sehen, was drin ist. Es waren Fühlkisten, die den Tastsinn ausbilden sollten.

Während die Kinder so gut beschäftigt waren, schauten sich die Erwachsenen die Fotos zum Thema Baustelle Familienzentrum Felderhof an oder bedienten sich an dem international zusammen gestellten Buffet aus Kuchen und herzhaften Köstlichkeiten.

Insgesamt 65 Kinder können nun im DRK-Familienzentrum Felderhof in der Zeit von 7.15 bis 16.15 Uhr betreut werden. Brauchen Eltern eine längere Betreuung, vermitteln die Erzieherinnen Tagesmütter oder geschulte Studentinnen, die sich weiter um die Kinder kümmern. Gefreut hat sich das Team des DRK-Familienzentrums Felderhof über den regen Besuch an seinem Eröffnungsfest, worunter auch viele ehemalige Kindergartenkinder waren, die nun eigenen Nachwuchs im Kindergartenalter haben. ▪ Gertrud Goldbach

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