Rönsahl ist das Golddorf des Märkischen Kreises

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Groß war die Freude über den ersten Platz auch bei der spontan arrangierten kleinen Feierstunde am Donnerstagabend in der Braustube der Brennerei.

Rönsahl - Große Freude herrschte am Donnerstagabend in Rönsahl, als die Nachricht eintraf, dass das Dorf sich soeben des Titel des Golddorfs gesichert hat. Bei der Auswertung der Ergebnisse der zuvor stattgefundenen Bereisung der am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligten Dörfer hatte Rönsahl von den Juroren die Bestnoten erhalten hatte und war somit erneut zum Golddorf des Märkischen Kreises gekürt worden.  Für Rönsahl ist es der fünfte Titel in der Kategorie der Dörfer über 1000 Einwohner.

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Mit dieser mit 500 Euro dotierten Auszeichnung verbunden ist gleichzeitig die Berechtigung, den Märkischen Kreises im kommenden Jahr beim Wettbewerb auf Landesebene zu vertreten. Das ist zwar im Moment noch Zukunftsmusik, aber schon am Donnerstagabend ließen die Verantwortlichen in Rönsahl keinen Zweifel daran, dass man sich dieser neuerlichen Aufgabe stellen und diese mit Entschlossenheit und Tatkraft angehen werde. Dabei zähle man darauf, dass die vorzeigbaren Fortschritte, die die Dorfgemeinschaft seit der letzten Teilnahme auf Landesebene in mancherlei Hinsicht vorzuweisen habe, entsprechend honoriert werden.

Noch unter dem Eindruck des soeben mit deutlichem Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, der Dorfgemeinschaft Halingen, erzielten „Platzes an der Sonne“ machte sich „Teamchef“ Horst Becker eine alte Fußballweisheit zu eigen. Für ihn, wie für alle Mitstreiter in Rönsahl, gelte der bekannte Ausspruch des unvergessenen Bundestrainers Sepp Herberger, der stets nach der Devise „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ gehandelt habe, so Becker.

Das bedeute, dass man in Rönsahl schon jetzt mit voller Kraft an die Vorbereitungen für den Landeswettbewerb gehen und dort zumindest eine Silbermedaille anstreben wolle, gab Becker, der von Anfang an als Motor des Ganzen gilt, die Richtung vor .

Zunächst einmal herrschte allerdings bei einer kleinen, spontan arrangierten Feier in der Braustube der Brennerei, bei der eine ganze Reihe der am Wettbewerbserfolg beteiligten Akteure anwesend waren, große Freude über den Erfolg beim Kreiswettbewerb. Horst Becker nutzte die Gelegenheit, allen Mitstreitern, namentlich genannt wurden dabei vor allem Regina und Karl-Friedrich Marcus, die den gesamten „technischen“ Ablauf der Präsentation organisiert hatten, Claudia Nehrenheim, Jan-Eric und Jörg Fischer, Wilhelm Heveling, Helmut Bremecker und Stadtplaner Rainer Schürmann, die diverse Einzelprojekte vorgestellt hatten, sowie Moderator Holger Scheel für das an den Tag gelegte Engagement zu danken.

In seine Dankesworte bezog Becker auch die Gemeinschaft der Landfrauen, Bürgermeister Frank Emde, Ortsheimatpfleger Ulrich Finke und eben alle, die am gemeinsamen Erfolg Rönsahls beteiligt waren, ein. Die offzielle Auszeichnung erfolgt im Oktober. - cr

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